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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Hunde als Kanonenfutter im Krieg.


von midori
10.11.2010
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500 britische Elitesoldaten des Special Air Service (SAS) sind im Einsatz in Afghanistan. Die meisten von ihnen auf hochgefährlichen «Kill or capture»-Missionen (töten oder schnappen) mitten im Taliban-Gebiet.

Seit Frühling schnappen auch Hunde nach den Taliban, wie die «Times» enthüllt. Gemäss Armee-Insidern springen die Kampfhunde, an der Brust ihrer Herrchen festgebunden, aus über 7500 Meter über Meer aus dem Flugzeug.

«Hunde bemerken die Höhe gar nicht, das macht ihnen keine Angst», sagt ein Soldat, der schon mit Hunden abgesprungen ist, zur «Times». «Mehr Probleme bereiten ihnen die lauten Motoren. Aber auf dem Weg nach unten geniessen sie einfach die Aussicht.»

Die Hunde sind Aufklärer – und im Notfall Angreifer!

Der Auftrag der Fallschirm-Hunde am Boden: Mit Kameras ausgestattet, erkunden sie die Umgebung als Aufklärer. Die Kamera sendet Bilder zurück zu den Soldaten. Sollten die Hunde auf Widerstand stossen, kann es zum Kampf kommen: Sie seien darauf trainiert, Bewaffnete zu attackieren.

Acht Hunde seien in Afghanistan bereits im Einsatz gestorben. «Das wären sonst acht SAS-Männer», so ein Armee-Angehöriger zur Zeitung.

Vorbilder der fliegenden Hunde: Spezialtruppen aus den USA und Österreich. Die Fotos zeigen österreichische Soldaten beim Training in Norwegen. Sie absolvierten es gemeinsam mit dem britischen SAS und den US-Marines. Die britische Armee ist «not amused» über das Bekanntwerden der Kampfhunde der Queen. Offizielle Sprecher geben keinen Laut über die Hunde im Dienst Ihrer Majestät.

Tierschützer fletschen derweil erbost die Zähne. «Tiere sind kein Kanonenfutter», sagte eine Organisation gegenüber britischen Medien.

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Ich bin absolut empört und zutiefst wütend! Dass Tiere, wie Hunde und Delfine, in Kriegseinsätzen gern vorgeschickt werden, um die Lage zu erkunden, ist allgemein bekannt und sicherlich auch nicht sehr beliebt. Dass nun aber sogar das Argument "Das wären sonst acht SAS-Männer" schwarz auf weiß in der Öffentlichkeit vertreten wird, macht mich rasend. Kennt die Menschheit denn wirklich keine Moral mehr?

... ich werde mich noch die ganze Nacht darüber aufregen..  Was sagt ihr dazu?

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Quelle:

http://www.blick.ch/news/ausland/die-fliegenden-kampfhunde-der-queen-160399

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Kommentare (14)
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18.11.2010
Candle hat geschrieben:
Es ist schrecklich, dass der Mensch meint jetzt in den Krieg auch noch Tiere hineinzuziehen!
13.11.2010
Morgan hat geschrieben:
Zu diesem "Haustiere sind hilflos und müssen beschützt werden"-daran sind die Menschen schuld.Vor der Menschheit gabs auch keine Haustiere...wir haben sie domestiziert (bin mir mit dem Wort nicht sicher) und sie dadurch wehrlos(er) gemacht.
Aber klar müssen die beschützt werden...
@midori: Wirklich traurig.Die Menschen zetteln einen Krieg an und die Tiere sterben deswegen... ich glaube eher weniger,dass sich die Tiere freiwillig gemeldet haben.
13.11.2010
Anni09 hat geschrieben:
für mich ist ein tierleben genauso wichtig wie ein menschenleben. wie können wir uns anmaßen zu beurteilen, welches leben mehr wert ist? ich seh das genauso wie midori. meine haustiere sind auch wie meine "kinder" und sie sind auch genauso hilflos und aus diesem grund müssen sie von uns beschützt werden. das ist doch ehrensache!
13.11.2010
midori hat geschrieben:
@Annelie: Genau das ist eben mein Problem. Solange ich mich nicht in einer solchen Situation befinde, kann ich das schwer beurteilen. Im Prinzip würde ich an der Stelle keinen Unterschied machen, weil mein Hund irgendwie wie mein Kind ist. Aber ich bin am besten einfach froh darüber, dass ich es nicht entscheiden muss.

Traurig ist nur, dass die Tiere für etwas herhalten müssen, was wir Menschen angezettelt haben =/
13.11.2010
annelie hat geschrieben:
Okay. Das die Hunde erschossen wurden, ist selbstverständlich tragisch.
Auch ich habe mehrere Hunde und finde es nicht gut, dass diese Tiere als 'Aufklärer und Angreifer' eingesetzt werden.
Jedoch wenn man wirklich bedenkt, dass ansonsten 8 Menschen ums Leben gekommen wären, ist es meiner Meinung nach vertretbar.
Ich weiß, du siehst das anders und versteh mich bitte nicht falsch. Ich liebe sowohl meine Familie, als auch meine Hunde.
Aber ganz ehrlich... würdest du dich in einer Notsituation lieber für deinen Hund, also für deine Familie entscheiden?! Ich glaube wohl kaum!

LG
12.11.2010
midori hat geschrieben:
@cookiefreak: Ich schätze sie sind erschossen worden. Denn angeblich sind sie ja darauf abgerichtet, bewaffnete Männer anzugreifen. Demzufolge haben sie wohl Kugeln abgekriegt..
12.11.2010
cookiefreak hat geschrieben:
also..
als erstes dachte ich dass ist ein Witz. ich hab wirklich gedacht dass soll irgendeine Verarsche sein und die Fotos sind gefakte. Aber als ich den Artikel dann las . . . mir fehlen die Worte!!! Was di US Army mit den Delfinen gemacht hat war ja schon unteraller sau und zum glück kam dass (wenn auch später) ans Licht. Und das mit den Hungen jetzt ist .. also echt mir fehlen die worte! Ich kann das nicht begreifen!

"Acht Hunde seien in Afghanistan bereits im Einsatz gestorben. «Das wären sonst acht SAS-Männer»" hallo ? ich glaube dass Menschen sich immer noch ein bisschen besser verteidigen oder retten können als Tiere!!!
wobei man ja auch nicht genau weiß warum oder wie die Hunde gestorben sind ?!
11.11.2010
Morgan hat geschrieben:
Anstelle der 8 Hunde wären 8 Männer tot.Das ist nicht mal sicher...so nach dem Motto "Wunder gibts immer" hätten die Männer vielleicht überlebt...
11.11.2010
midori hat geschrieben:
So gern ich würde.. aber einigen kann ich mich darauf nicht. Ich akzeptier Deine Ansicht! ;o) Meine ist trotzdem eine andere. Zumindest seh ich das jetzt so. Ob es in einer Notsituation immernoch so wäre, dass ich zwischen meinem Freund und meinem Hund nicht entscheiden könnte, weiß ich nicht. Ich liebe sie beide. Natürlich anders. Aber hach.. schweres Ding.

Prinzipiell zählt ein Menschenleben für mich nicht mehr oder weniger als ein Tierleben. Aber wir beenden das jetzt mal so, sonst kann man da wahrscheinlich ewig drüber diskutieren :D
11.11.2010
StrongBad hat geschrieben:
Ja das mit dem rücksichtsvoll handeln ist so ne Sache gell...Wenns jetzt so um banale Sachen geht wie Tierversuche oder so, bin ich ganz klar dagegen. Aber wenn ein Hund einem Menschen das Leben retten kann, dann ist das wieder was anderes. Man könnte ja sogar damit argumentieren, dass der Hund ja gerne für sein Herrchen stirbt, um es zu schützen. Aber das halte ich nicht für sinnvoll, da wird dann wieder nur drüber disskutiert^^

Einigen wir uns darauf, dass es ok ist, wenn man entscheiden muss zwischen Hundeleben oder Menschenleben, aber sonst Tiere immer respektvoll behandeln muss. ;)

LG
11.11.2010
midori hat geschrieben:
Mit meinem Vater hast Du vermutlich recht! *lach* :D

Aber mal ehrlich.. Du würdest Deine Tiere hergeben? Ich könnte das nicht. Ich liebe sie nicht weniger als meine Familie oder meinen Freund. Aber dann ist das vermutlich Ansichtssache und kann einfach nicht diskutiert werden, weil es wohl jeder anders empfindet.

Dein Argument kann ich auch nachvollziehen. Bis zu einem gewissen Punkt. Denn unsere Haustiere haben wir deshalb, weil vor langer Zeit wilde Tiere domestiziert wurden. Ein Hund könnte in freier Wildbahn nicht lange überleben. Er ist auf uns angewiesen. Und ich finde es absolut daneben ein Tier, was Dir vertraut und auf Dich angewiesen ist und von Dir abhängt, vorzuschicken. Verstehst Du, was ich meine? Der Hund wird immer als bester Freund des Menschen bezeichnet. Und dann schickt man ihn in den Krieg. Was kann der Hund dafür, dass wir Menschen Kriege führen?

Dein Ansatzpunkt erinnert mich an Darwins "Survival of the fittest". Auge um Auge und Zahn um Zahn. Aber sollten wir nicht, gerade weil wir Menschen mit Verstand und Vernunft sind, diejenigen sein, die einschätzen können, wie man rücksichtsvoll handelt?
11.11.2010
StrongBad hat geschrieben:
oh man....
wenn du das deinem Vater erzählen würdest, dann würdest du warscheinlich schneller auf der Straße sitzen als du gucken kannst ;)

Ich hab auch 2 Hunde, und 2 Pferde, aber die würde ich gegen jeden Menschen eintauschen den ich kenne, denn:

Menschen sind Tiere. Der Mensch ist eine Spezies, der Hund auch. In einer Spezies werden die "Tiere" die zu seiner eigenen Spezies gehören bevorzugt. Ein Hund würde einen Menschen eher sterben lassen als einen anderen Hund. Und Vögel bauen sich Nester in die Häuser von Menschen weil sie wortwörtlich auf die Menschen scheißen. Verstehst du was ich damit sagen will? Jede Spezies versucht sich am Leben zu halten. Dann ist man nicht gerade ein schlechter Mensch, wenn man versucht, anderen das Leben zu retten.

Deshalb finde ich es sehr dreist und unverschämt von dir, zu behaupten, dass jeder, der nicht nett zu Tieren ist, auch kein Herz für Menschen hat.
11.11.2010
midori hat geschrieben:
Hab ich Euch richtig verstanden? Ihr wertet das Leben eines Menschen höher als das eines Hundes? Das ist Speziesmus. Ich kann nachvollziehen, dass Menschen Angst und Sorge um ihre Angehörigen haben. Aber dafür sind Hunde an der Front keine Abhilfe. Dann muss es darum gehen, diesen Krieg zu beenden. Das wäre der richtige Weg.

Und @StrongBad: Du hast das ganz richtig erkannt. Warum sollte ein Menschenleben mehr wiegen als das eines Hundes? Haben Hunde keine Seele und Gefühle? Nie wirst Du jemanden finden, der Dir mehr vertraut, als ein Hund. Und solch ein Wesen schickst Du im Krieg vor, damit es von Bomben zerfetzt wird? Das ist unmenschlich.

Ich habe einen Hund und dieser Hund gehört zur Familie. Und das meine ich wortwörtlich. Wenn er nicht mehr da wäre, dann wäre das für mich ein riesiger Verlust. Aber vielleicht können soetwas nur Menschen nachempfinden, die auch mit Hunden leben.

Mir fällt dazu nur eins ein.. Wer zu Tieren nicht gut ist, kann auch kein Herz für Menschen haben.
11.11.2010
StrongBad hat geschrieben:
Was ich dazu sage?
Ich sage: Überleg mal was du da gerade sagst.

Du sagst, es sei unmoralisch es gut zu finden, dass 8 Hunde statt Menschen gestorben sind? Genau so Aussagen machen MICH rasend. Was ist schlimmer? 8 tote Hunde oder 8 tote Menschen mit Freunden & Familie ...hm...Ich könnte 100.000 Menschen befragen und würde 99.999 Mal die Antwort hören, dass ein Menschenleben immer noch wichtiger ist als ein Hundeleben. 1 Mal wäre bestimmt so ein lustiger Mensch wie du dabei. :)
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