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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Hilfe für Hunde mit Einschränkungen


von Girty
11.11.2011
39 P
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Es war ein ganz normaler Tag, an dem ich in der Wohnung eines Freundes streichen wollte. Meine Freundin und ich mussten noch schnell zu Baumarkt und Farbe besorgen. Als wir aus dem Laden traten sah ich es zum ersten mal. Einen Hund im Rollstuhl. Hört sich erstmal total komisch an und ich will ehrlich sein, es sah auch etwas komisch aus.

Ich stand erst kurz auf der Leitung und dachte mir "Was ist denn mit dem Hund los?!" Aber sofort wurde es mir klar und dann war ich einfach nur fasziniert; so fasziniert, ich konnte nur mit offenem Mund dort hin starren. Dann aber breitete sich ein dickes, fettes Grinsen auf meinem Gesicht aus als ich sah, wie der Hund an der Leine vor seinem Herrchen herrannte. Er wirkte total glücklich und freudig, so wie jeder andere Hund auch. Nur rannte er eben statt mit Hinterpfoten mit Rollen als Hilfe. "Süüß!" - das war das einzige was ich herausbringen konnte. 

 

Klein Mopsi sieht trotz Behinderung richtig lebensfroh aus, findet ihr nicht auch? :)

 

Ich habe mir natürlich Abends sofort durchgelesen wie ein Hund dazu kommt einen Rollstuhl zu gebrauchen, wieso er das muss. Und welche Möglichkeiten auf Besserung ein Hund dadurch hat. Und wie so ein Teil funktioniert.Die Antworten auf diese Fragen sind ganz einfach. Ein Hund bekommt einen Hunderollstuhl aus den gleichen Gründen, wie wir Menschen. Er hat dadurch die Chance auf eine Psychische Besserung, denn der Hund merkt bald, dass der Rollstuhl als eine Art Stütze für ihn dient. Er ermöglicht ihm noch immer vital zu sein. Aber vor allem bewirkt er, sowohl beim Hund selbst, als auch bei den Besitzern, dass alle Beteiligten glücklich sind und trotz Einschränkungen hündlicherseits Spaß haben können. Die Rollstühle sind nicht schwer anzuziehen, man muss sie lediglich am hinteren Teil des Tier befestigen.

Hunde nehmen ihren neuen 'Begleiter' meist viel besser an als die meisten Menschen, die solch einen neuen 'Begleiter' benötigen. Sie sind einfach froh, dass sie immernoch herumrennen können. Auch wenn die Nutzung anfangs sehr ungewohnt ist und man sie auf keinen Fall überstürzen sollte. Denn genauso wie wir Menschen, braucht auch unser kleiner (oder großer) Schützling seine individuelle Zeit, bis er sich an die neuen Umstände gewöhnt hat. 

 

Es gibt also auch Hilfen für die, die vorne Probleme haben. Süßer Fratz :)

 

In Deutschland gibt es seit mehreren Jahren Organisationen, die Rollstühle individuell für jeden Hund herstellen lassen. Untenan stelle ich einen Link, auf dem ihr viel mehr allgemeine und auch spezifische Informationen über Hunderollstühle usw. bekommen könnt. Auf jeden Fall für alle Hundeliebhaber unter euch empfehlenswert, aber auch für alle anderen äußerst interessant zu lesen.

Dem ganzen Guten steht allerdings, wie so oft, auch Schlechtes entgegen: manche halten Hunderollstühle für Tierquälerei. Aber wieso? Hunde haben genauso ein Recht darauf mit Behinderung zu leben. Werden wir Menschen eingeschläfert, wenn wir querschnittsgelähmt sind oder uns sonst etwas passiert, sodass uns ein Leben ohne Rollstuhl nicht mehr möglich ist? - Nein! Also. Wieso sollten Hunde nicht die selbe Chance bekommen, die tagtäglich sämtlichen Menschen auf der Welt zusteht? Und zusätzlich sind Hunde oftmals viel dankbarer für diese Chance, als es Menschen sind. Sie verstehen zwar nicht, dass sie 'anders' sind als andere Hunde, aber Hunde machen eben auch keinen Unterschied wie ihre Artgenossen aussehen. Solange sie glücklich sind, empfinde ich Rollstühle für Hunde keineswegs als tierquälerei oder gar als "Lebenserhaltungsmaßnahme"wie es manche nennen. Denn: Nicht mehr laufen können ist kein Todesurteil!

 

 

Ich hoffe ich konnte euch die Hunderollstühle ein bisschen näher bringen und euch von ihrer guten Seite überzeugen. Aber letzten Endes hat doch jeder seine eigene Meinung.

Zum Schluss hab ich noch eine ganz schöne Story über einen Hund, den ein solch schlimmes Schicksal ereilt hat. Er ist Dackel und heißt Wastel; aber lest selbst:

http://www.reichmirdiepfote.de/index.php?id=43

 

Und hier noch die oben erwähnte Infoseite:

http://www.doggon-de.com/home.html

 

Macht's gut ihr Leute! Bis dann, Eure Girty (:

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Kommentare (5)
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14.11.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Ich glaub der Mops blinkt mit seiner Zunge, der will garantiert abbiegen :D

Es ist eine tolle Sache. Wie midori bin ich auch der Meinung, dass man sich mit der Situation auseinandersetzen muss und alle Beteiligten langsam an die Hilfsmittel gewöhnt. Am Anfang sollte man vielleicht etwas übervorsichtig sein und sich dann auf die Erfahrung verlassen.

Ich finds super, dass sich Menschen auch mal darüber Gedanken machen, wie sie Tieren helfen können :)
13.11.2011
Puma hat geschrieben:
Hey cool!!Was es nicht so alles gibt.Tol!!!!!
13.11.2011
midori hat geschrieben:
Ich finde das auch total super. Ein Problem sehe ich aber trotzdem. Während wir Menschen begreifen, dass unsere Artgenossen gehbehindert sind, können das andere Hunde nicht einordnen und darunter leidet dann vielleicht das Sozialverhalten. Eventuell wird der Arme vielleicht noch gebissen, weil es den anderen Hunden unheimlich ist. Und er wiederrum versteht das gar nicht. Ich denke, da muss man wirklich mit viel Einfühlungsvermögen rangehen. Aber echt 'ne tolle Sache! :o)
11.11.2011
Aquene hat geschrieben:
ich hab erst neulich einen igel mit nur drei beinen gefunden . die wunde sah nicht gut aus ich bin dann zum tierartzt und er wurde eingeschläfert
11.11.2011
Kaninchen hat geschrieben:
Och nein , wie süß ! Ich finde es gut , dass Hunde die gleiche Chance bekommen wie Menschen . Sie können zwar nicht sprechen , denken aber auch und haben Gefühle. Es macht mich einfach selber glücklich wenn ich einen Hund sehe -der trotz des Rollstuhls- Freude am Leben hat ! ?
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