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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Hidden Death by Tommaso Ausili


von midori
20.05.2010
100 P
5
0

Im Einkaufszentrum meiner Universitätsstadt Jena kann man zur Zeit die "World Press Photo" - Ausstellung von 2010 begutachten. Es gibt viele Bilder, die nachdenklich stimmen. Über Kriege im Irak, in Israel und im Gazastreifen. Bilder von Drogendealern und ihren Opfern. Bilder von gesteinigten, erschossenen, gefolterten, blutüberströmten Leichen. Ich war zutiefst geschockt.

Aber das waren nicht die einzigen Bilder. Es wurde auch anderes Leid in schaurig guten Bildern dokumentiert. Verantwortlich dafür ist der Italiener Tommaso Ausili. Für seine Fotoserie "Hidden Death" wurde er mit dem Titel 'Photographer of the Year' ausgezeichnet. Diese Bilder verdeutlichen eindeutig die Angst, den Schmerz und das Leid der Tiere, die uns im Supermarkt verborgen bleiben.

*Nichts für Leute mit flauem Magen* ...

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Ich bin mir sicher, ihr seid die letzten, denen solche Bilder unbekannt sind. Viel mehr Menschen müssten sie sehen. Viel mehr Menschen müssten darüber nachdenken, was sie mit ihrer Konsumgier verursachen. Als kleines Nachwort noch ein Zitat von Tommaso Ausili selbst und eine Reportage von 3sat:

„Ich bin sehr glücklich über diese Auszeichnung.
Seit ich mit der Bilderserie über den Tod von
Tieren begonnen habe, fühle ich mich unglaublich
schuldig – das Leid und die Schuldgefühle haben
sich heute ausgezahlt. Mein ganz besonderer
Dank gilt den Sony World Photography Awards,
die meine Arbeit mit diesem Preis honorieren.“

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Bilderquelle:

Tommaso Ausili - Slaughterhouse, < http://bfox.wordpress.com/2010/02/12/tommaso-ausili-slaughterhouse-world-press-photo-2010/ >  am 20.05.2010

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Kommentare (5)
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25.05.2010
midori hat geschrieben:
Urmel hat es gut zusammengefasst. Es geht Tommaso einfach darum, öfter mal darüber nachzudenken, was wir so essen und in welchen Mengen und dass es eben nicht selbstverständlich ist. Für uns sterben keine Lebewesen, sie werden für uns getötet. Das ist der kleine, aber feine Unterschied, den viele noch nicht begriffen haben.
25.05.2010
Taki hat geschrieben:
Hallo Urmel, ich stimme Dir zu, aber hast Du schon mal versucht ein Wildschwein mit einer Saufeder zu erlegen. Oder ein Hirsch mit der Arburust. Einen Hasen mir dem Pfeil. Also ich glabe mal Du bekommst möchtig Prbleme. Naja Zum Umweltschutz würde ich nur Leise Waffen einstzen. Zumal ja mitten in der Stadt es Bürgerproteste gäbe so laut zu knallen. Aber ich bin für die Jagt. Dann das ist ja heute auch nur eine Selektive Auslese. Die Tiere Werden ja Extra im Wald Gezüchtet. Winterfütterung sorgt für große Bestände. Also sollte man doch gegen die Jagt sein. Ich selbst jage aber nicht.
23.05.2010
Taki hat geschrieben:
Auch wenn ich jetzt vielleicht jede Menge Menschen gegen mich aufbringe, aber meiner Meinung nach hat jeder, der Getreide, Gemüse, Obst etc. ißt, das Blut an seinen Händen, was auf diesen eindrucksvollen Bildern zu sehen ist. Denn wenn alle Vegetarier sind, wird den Tieren die Nahrung vom Menschen aufgegessen, der Auslauf fehlt wegen der Großen Monokulturen um die Menschen mit Pflanzenkost satt zubekommen.
Ich finde den letzten Satz der Reportage gut. Sie sagen nicht, dass "die Tiere für uns gestorben sind", sondern dass "die Tiere für uns getötet wurden". Dieser Unterschied ist vielen nicht klar.
22.05.2010
midori hat geschrieben:
@Urmel88: Stimmt eigentlich. So differenziert habe ich es noch gar nicht betrachtet. Leben lassen und sterben machen ist etwas anderes als Leben machen und sterben lassen.
20.05.2010
Juliaaa hat geschrieben:
...die Bilder sind super geworden, um den Menschen zu verdeutlichen, dass es nicht okay ist, Tiere umzubringen. Respekt.
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