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Hallo brauche ganz dringend eure Meinung!!!!!!!!!


von Lukas96
31.01.2011
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Hallo ich brauche eure meinung und verbesserungs ideen für mein NW-Referat! Bitte seit ehrlich und sagt eure meinung!

Globale Erwärmung
Als globale Erwärmung bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die künftig erwartete steigende Erwärmung.
Also einfacher gesagt. Als Globale Erwärmung bezeichnet man den Anstieg der Durchschnitts Temperatur in Atmosphäre und der Meere. Das ganze passiert durch den
TREIBHAUSEFFEKT.
Es gibt 2 Arten von Treibhauseffekt:
Der Natürliche und der anthropogene Treibhauseffekt.
Sonnenstrahlen treffen als ultraviolette Strahlung (UV) auf die Erdoberfläche und erwärmen diese. Ein Teil dieser Energie wird in Form von langwelliger infraroter Strahlung reflektiert, also wieder Richtung Weltraum zurückgeworfen. Von dieser reflektierten infraroten Strahlung wiederum wird ein Teil in der Atmosphäre von Gasen wie Wasserdampf, Ozon, Kohlendioxid (CO2) und anderen quasi zurückgehalten. Diese langwellige infrarote Sonnenstrahlung fällt zur Erde zurück und erwärmt sie wie ein Treibhaus. Dieser natürliche Treibhauseffekt ist damit so etwas wie eine gigantische, erdumspannende Temperaturregelung, die Leben unter den herrschenden Bedingungen ermöglicht.
Der natürliche Kreislauf des Kohlendioxid hält die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre im Gleichgewicht: CO2 entsteht beim Ausbruch von Vulkanen, bei der Zersetzung von Pflanzen und beim Ausatmen von Tieren. Es gelangt in die Atmosphäre, wo es etwa 100 Jahre verweilt, bis es durch Photosynthese wieder in Pflanzen eingebaut oder im Meerwasser aufgelöst wird. Die gesamte Menge an atmosphärischem CO2 der Erde ist sehr groß und die Volumen der einzelne CO2-Speicher befinden sich in einem Gleichgewicht.
Und das macht der Mensch
Die durch den Menschen bislang in die Atmosphäre hinzugefügten Mengen verändern dieses Gleichgewicht und haben damit enorme Auswirkungen. Vor allem mit dem Aufschwung der industriellen Revolution seit Mitte des 19. Jahrhunderts starteten wir ein „massives Experiment mit dem System unseres Planeten“, wie die ehemalige britische Premierministerin und Chemikerin Margaret Thatcher bereits im November 1988 feststellte. Denn seither produzieren wir zusätzliche Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre anreichern und dort noch mehr Sonnenwärme zurückhalten. Auf diese Weise heizen wir unseren Planeten zusätzlich auf – wie ein Gewächshaus in der Mittagshitze, dessen Gläser dicker werden und immer mehr Wärme zurückhalten. Das ist der so genannte anthropogene Treibhauseffekt.
Nun könnte man denken ist doch toll. Es wird schön warm. Immer schönes Badewetter alles ist gut! FALSCH GEDACHT! Treibhauseffekt hat viele gefährliche Folgen für Ökosysteme, Tiere und auch für uns Menschen.

FOLGEN
Dramatische Folgen an den Polargebieten:
Wissenschaftler haben herausgefunden dass die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren um 5 C° gestiegen ist. Außerdem hat die Ausdehnung des arktischen Packeises in den letzten 20 um 8% abgenommen. Ein Zurück gehen des Packeises von 10-50% wird für 2100 vorausgesagt im Sommer sogar um 50-100%.
Es gibt die sogenannten Klimazeugen. Das sind Menschen die die Auswirkungen von der Globalen Erwärmung beobachten und aufschreiben. Tony Sam ist so einer. Er lebt in der Arktis. Hier ist ein Ausschnitt von einem Bericht von ihm:
Tony Sam: Früher, vielleicht vor 20, 30 Jahren, war es ab November richtig kalt, tagein, tagaus. Manchmal hatten wir 50 Grad (Celsius) minus. Heute gibt es das nicht mehr. Das Wetter wird wirklich immer wärmer. Viele der kleinen Tiere, wie Marder oder Nerze und all die anderen, sehe ich fast gar nicht mehr. Es gibt viel weniger Tiere als vor einigen Jahren, selbst weniger Fische. Es wird wärmer und wärmer. Auch die Flüsse verändern sich.
Tony Sam ist Jäger. Er hat einen großen Teil seines Lebens in freier Wildnis verbracht und viele Flüsse bereist.

Sehr niedrige Temperaturen und permanent gefrorener Boden (Permafrostboden) prägen noch das arktische Ökosystem. Der in der Eiszeit entstandene Permafrostboden hat seither große Mengen an Kohlenstoff als Biomasse an sich gebunden. Taut der Permafrostboden aufgrund des Klimawandels auf wird es, wie einige Wissenschaftler glauben, zu einer starken Erhöhung der Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) kommen. Die starke Menge an Treibhausgasen würde den Treibhauseffekt noch zusätzlich steigern. Durch das warme Klima werden neue Pflanzen in die Polargebiete kommen und einheimische Pflanzen verdrängen. Pflanzenfresse wie Moschusochse und Rentier wird der Zugang zu nahrhaften Pflanzen immer schwerer fallen. Wenn das Eis schmilzt wird der Eisbär aussterben. Abgesehen von diesen Prognosen können Wissenschaftler nicht exakt voraussagen wie der Klimawandel sich auf die Polargebiete auswirkt. Vermutlich werden wir genaue Prognosen erst bekommen Wenn es zu spät ist.

Wüsten:
Die Globale Erwärmung verstärkt die Ausbreitung der Wüsten auf allen Kontinenten. 41% der Erde sind nach Angaben der Vereinten Nationen Trockenzonen. 20% Prozent sind völlig unfruchtbar. Durch die Zunahme unfruchtbaren Bodens sind mehr als 1,3 Milliarden in über 100 Ländern betroffen. Die Ausbreitung der Wüsten zieht eine Kette von Problemen nach sich. Hunger, Verelendung und eine Zunahme von Klimaflüchtlingen so wie Konflikte um fruchtbaren Boden und Wasser.
Folgen auf Gebirge:
Marco Bomio:
Wenn ich in meinem Unterricht von der Geschichte unseres Ortes spreche, veranschauliche ich sie mit historischen Fotos. Zum Beispiel demonstriere ich, wie die Gletscher in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch bis ins Tal hinunter reichten. Damals exportierte Grindelwald das Eis und verschiffte es an Orte, die so weit entfernt lagen wie Paris und Prag. Meine Schüler sind verblüfft, wenn ich ihnen diese Dokumente zeige.
Da ich beinahe 30 Jahre als Bergführer arbeite, erlebe ich den Rückgang der Gletscher ganz besonders. Für Bergsteiger wird es immer schwieriger, die Übergänge von Eis zu Felsen zu meistern. Oft ist der Boden im abgeschmolzenen Bereich kiesig und unsicher. Um die Überquerung solcher Zonen sicher zu machen, müssen sie mit Trittleitern oder Drahtseilen gesichert werden, so dass die Touristen sich daran festhalten können. Der Fels fängt an zu bröckeln Die schlimmste Folge des Klimawandels ist das Auftauen der Dauerfrostböden. Dann wird der Felsen brüchig und es kommt vermehrt zu Steinschlag. Aufgrund des schwerwiegenden Rückgangs der Gletscher vermindert sich der Druck des Eises auf das Gestein. Auch die Felswände werden auf diese Weise brüchig, was zu Steinschlägen wie den im Jahre 2006 an der Ostseite des Eiger führt.
Das war ein Ausschnitt von ein <Klimazeugen der in der Schweiz lebt.
Durch die Globale Erwärmung ist schon viel Gletschereis geschmolzen. Es kommt zu Steinlawinen oder anderen Unfällen. Mansche Dörfer werden überschwemmt wenn das Gletschereis als Reißender Fluss Die Berge runter kommt. Da schmelzen des Eises (nicht nur an den Gletschern) sorgt außerdem für ein starken Anstieg der Meeres spiegel.
( Folie Anstieg des Meeres Spiegels)
Wenn es 1° Wärmer wird werden Inseln im Indischen und Pazifischen Ozean überflutet. Es kommt außerdem zu Häufigen Überschwemmungen an Stränden.
2° 10 Millionen Menschen sind an den Küstengebieten zusätzlich an Überschwemmungen Betroffen.
3° -4° bis zu 300 Millionen Menschen sind an den Küsten gebieten von Überschwemmungen betroffen. Sie verlieren ihr Haus oder sterben sogar.

Zunehmende Krankheiten ( Folie Zunehmende Krankheiten)
Erwärmung kann direkte Gesundheitsfolgen haben, so sind im Hitzesommer 2003 in Europa deutlich mehr Menschen gestorben als üblich. Doch wieder könnte der Norden zunächst profitieren: Kältebedingte Todesfälle im Winter dürften zurückgehen, und die Hitzesommer mehr als ausgleichen. Anders im Süden: Schon eine Temperaturerhöhung um ein Grad Celsius wird nach Angaben der WHO die Anzahl an Todesfällen durch Durchfallerkrankungen, Malaria und Unterernährung um 300.000 pro Jahr erhöhen.
Wärmeres Klima fördert aber auch die Ausbreitung von Schädlingen. Bereits zu beobachten ist die Zunahme der (Wärme liebenden) Zecken, die Hirnhautentzündungen übertragen können; in Zukunft gehört die Rückkehr der Malaria nach Europa oder die Ausbreitung des von Tigermücken übertragenen Dengue-Fiebers zu den möglichen Folgen des Klimawandels. Die Ausbreitung der Malaria übertragenden Mücken wird in den Tropen für steigende Todeszahlen sorgen. Ebenso werden die zunehmenden Wetterextreme für Krankheiten sorgen: sowohl Dürren als auch Überschwemmungen sind mit Gesundheitsfolgen verbunden, Überschwemmungen etwa führen in den Tropen oft zu Choleraepidemien.
Das sind alles nur Vermutungen die wahrscheinlich auftreten werden Aber ins ist Fakt! Wir können die Globale Erwärmung nicht Aufhalten, nur Bremsen! Doch dafür müssen wir alle zusammen arbeiten. Die Politiker müssen was tun aber auch wir sind in der Lage was zu ändern!
 

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Kommentare (1)
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31.01.2011
Cata hat geschrieben:
Hey,
ich finde dein Referat schon ganz gut, du solltst aber dran denken, dass du teiweilse zumindest unwissende vor die sitzen hast. Leute die sich nciht so sehr mit dem Thema beschäftigen wollen wie du. Versuch sie mehr davon zu überzeugen, dass dies ein sehr großes Thema ist, und man gut drübernachdenken muss. Außerdem solltest du ihnen zeigen, wie sie etwas ändern könnten und richtig drastisch versuchen klar zu machen was sonst passiert.
aber ich finde dass du da schon sehr gute arbeit geleistet hast.
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