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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Habt ihr uns vergessen?


von Meatala
09.06.2011
42 P
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Die Szenen haben uns alle tief erschüttert - Erdbeben in Haiti, Tsunami, Erdbeben und Atomkraftwerk in Japan. Erdrutsche überall auf der Welt - Katastrophen finden direkt vor unserer Haustür statt, und die Bilder von verletzen Menschen und eingeschlagenen Häusern klettern über die Fernsehbildschirme. Eifrig wird zu Spenden aufgerufen, damit die Menschen wieder ein normales Leben führen können und die Verletzten versorgt werden können. Doch unter all diesen Bildern gibt es Opfer, die vergessen werden....

Die Tiere!

Ob Nutztier, Haustier oder Wildtier - ihre anklagenden Augen sehen wir nicht im Fernsehen. Wir sehen nicht, wie sie ihres Zuhauses, ihrer Familien oder sogar ihres Lebens beraubt wurden. Wir sehen nicht, wie die total abgemagerten Hunde durch die Trümmer rennen oder in Fluten um ihr Überleben kämpfen. Wie Katzen und andere Tiere irgendwo begraben liegen, sich nicht befreien können und halb verhungern. Spendenaufrufe für sie flimmern nie über die Bildschirme, diese finden wir nur ganz versteckt auf Seiten, wenn wir suchen. Und das macht mich traurig.

Bestes Beispiel ist Japan.

Als dort die Tzunamiwarnung kam, ließen viele Leute ihre Tiere einfach so zurück. Sie rechneten nicht ernsthaft mit einer Welle, die tausende von Existenzen auslöschen würden. Sie waren von da an sich selbst überlassen, ohne Nahrung, Obdacht und frisches Wasser. "Direkt nach dem Tsunami herrschte eine totliche Stille, es gab Orte, wo wir gar keine Tiere mehr sahen", erklärte Ashley Furno von der Tierschutzorganisation Peta. "Einmal haben wir in der Nähe Pfotenabdrücke gefunden, doch sie führen nirgendwo hin und konnten auch kein Tier finden."

Nur ganz langsam tauchten wieder Tiere auf, die teilweise in den völlig zerstörten Häusern irgendwie überleben konnten. Meist waren es Katzen, Hunde oder andere Tiere, die sich befreien konnten. Kleintiere wie Hamster und Hasen hatten meist keine Chance ihren Käfigen zu entkommen. Aber auch in vielen Auffanglagern sind Menschen, die sich nicht von ihren geliebten Haustieren trennen wollen, nicht erwünscht. Dann verweilen sie mit ihren TIeren in ihren zerstörten Häusern, wo es nichts gibt, teilweise nicht einmal ein Dach über den Kopf.

Doch auch in so bewegenden Szenen kann man noch wahre Tierliebe finden. Ban, eine süße Hündin, war gerettet worden, nachdem sie tagelang auf einem Hausdach im Hafen trieb. Drei Tage später konnte sie mit ihrer Besitzerin wiedervereint werden, die den Hund in einer Reportage erkannte. Es flossen Tränen.

Ich denke, es darf nicht als normal angesehen werden seine Tiere ihrem Schicksal zu überlassen in Situationen, die kein Mensch überleben würde. Von denen Jeder weiß, dass kein lebendes Wesen Chancen hat, sie zu überleben! Es wird Zeit für ein umdenken - eigentlich schon längst!

Es macht mich nur noch traurig und mit diesem Artikel wollte ich allen vergessenen Opfern der Katastrophen der letzten Jahren einen virtuellen Grabstein setzen. Wir haben euch nicht vergessen....
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Kommentare (6)
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Sortieren nach Aktualität:
12.06.2011
Happyworld hat geschrieben:
Die armen Tiere.
Ich finde die Menschen sollten auch mal an die Hunde, Katzen und die ganzen anderen Tiere denken!!!
10.06.2011
LaLoba hat geschrieben:
Naja die Tiere rennen ja normalerweise als erste weg, die wissen schon viel früher dass ein Tsunami kommt. Nur bei den eingesperrten hast du da natürlich recht :-(
Da hab ich letztens eine tolle Geschichte im Radio gehört, da ging es um den treuesten Hund der Welt. Der Besitzer des kleinen Terriers musste ihn nämlich zurücklassen, als ein Tornado kam. Ungefähr zwei Wochen später konnte er dann endlich wieder zurückkommen und dann lag der Terrier im Haus auf den Treppenstufen mit gebrochenen Hinterbeinen und hat ihn freudig begrüßt. Der ist wohl aus dem Haus geschleudert worden und dann wieder mit seinen gebrochenen Beinen zurückgekrochen und hat die ganzen zwei Wochen darauf gewartet, dass sein Herrchen wiederkommt. Der hat ihn dann auch gleich operieren lassen und jetzt gehts denn Hund wohl schon wieder besser. Fand ich richtig süß.
09.06.2011
alpenschutzer hat geschrieben:
es ist fatal und erschrenkend zugleich Vielen Dank
09.06.2011
Umweltfreund hat geschrieben:
Vielen dank für deinen Text. Er hat mich tief getroffen
09.06.2011
Lars0220 hat geschrieben:
Danke für den Text, daran habe ich nie gedacht :(
09.06.2011
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Du hast vollkommen Recht! In den Medien wird immer von den armen Menschen geredet und wie viele bereits gestorben sind bei irgendwelchen Katastrophen,
aber dass die Tiere genauso viel, bzw. meistens noch viel mehr leiden müssen wird natürlich nicht erwähnt.
Sehr guter Text, vielen Dank!
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