Rette mit uns bedrohte Natur!


Deine Hilfe für


eine schöne Welt


Jetzt Mitglied werden!
© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Frohe Weihnachten...auch für Gänse!


von Maide
17.11.2009
54 P
4
0

Wie jedes Jahr müssen wieder tausende von Gänsen daran glauben. Für ein Fest der Liebe und Freude, der Familie und der Freundschaft werden sie qualvoll gemästet, gerupft und geköpft. Die allseits beliebte Martinsgans wird schon fast zum Höhepunkt des Abends. Leckeres Schlemmen zusammen mit der Familie. Aber vielleicht hatte diese Gans auch eine Familie…
Gänse sind besonders soziale und intelligente Tiere. Wie Pinguine haben sie ein Leben lang denselben Partner und bleiben diesem auch immer treu. Wenn der Partner stirbt, trauert die Gans sogar. Das sind Eigenschaften, die nicht einmal jedem Menschen zuzuordnen sind.


Die Tiere werden zwar über das ganze Jahr gezüchtet, aber zu Weihnachtszeit, wo die Anfrage am höchsten ist, legt der Mastbetrieb noch einen Zahn zu. Die Tiere leben nur, damit sie später von uns gegessen werden. Damit wir dann besonders viel zu essen bekommen, werden in die Nahrung noch Hormone dazu gegeben. Durch den viel zu schnell erfolgten Gewichtszunahme bekommen die Gänse Gelenkentzündungen, ihre kleinen Beinchen brechen und sie bekommen Atemnot. Nicht selten endet das Mästen tragisch mit dem Tot. Wenn die Tiere es aber glücklicherweise doch noch schaffen, auf beiden Beinen zu stehen (geschweige denn sie existieren noch), werden sie von stärkeren Tieren zertrampelt und zu Tode gepikst. Da die Mastbetriebe in einem hygienisch miserablen Zustand sind, da ihnen die Gänse ja die ganze Bude voll*****n und es einfach zu viele sind, dass man sie reinigen könnte, bekommen die Gänse zusätzlich Antibiotika, um gegen die Krankheitserreger geschützt zu sein, die sich in ihrem Kot bildet. Und so etwas kommt bei vielen auf den Tisch.
Die wenigen unglücklichen Überlebenden werden dann zum Schlachten vorbereitet. Ihnen wird, wohlgemerkt ohne jegliche Betäubung, jede einzelne Feder raus gerupft. Die Federn einer Gans sind mit einem Art Knochen mit dem Körper verbunden. Es tut also höllisch weh, vor allem wenn manchmal sogar große Hautstücke mit raugerissen werden. Danach geht es weiter mit dem eigentlichen Schlachten. Nach zarten 10 Wochen werden die Tiere kopfüber aufgehängt und auf einem Fließband mit einem Messer geköpft.
Das hätte sich der heilige Martin sicher nicht gewünscht, zu dessen Ehre jedes Jahr Gänse auf dem Tisch landen, oder?

Ihr könnt aber etwas gegen solche Masttierhaltung tun!
Entweder verzichtet ihr komplett auf den Verzehr von Fleisch oder ihr kauft Fleisch vom Metzger, den ihr fragen könnt, wie er seine Schlachttiere gehalten hat oder noch hält. Wenn wir auf Masttierhaltung verzichten würden, würde der Masttierbetrieb pleite machen und tausende von Tieren müssten die Qualen nicht ertragen.


Das Schicksal vieler Tiere liegt in unseren Händen und wir müssen eine gewisse Verantwortung über diese Macht tragen und sie nicht zu unserem eigenen Wohl nutzen.
 

 

Für mehr Infos einfach mal unter peta.org schauen!

Weiterempfehlen

Kommentare (4)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
18.11.2009
Maide hat geschrieben:
Ich stelle das überhaupt nicht dramatisch dar, es IST dramatisch!
Du denkst doch nicht wirklich, dass das nicht so schlimm sei, nur weil Gänse nicht ein so ausgeprägtes Nervensystem haben wie Menschen? Sie spüren aber schmerzen! Das ist absolut kein Argument zur Rechtfertigung! Wenn du so argumentierst, dann gäbe es ja moralisch gesehen keine Grenzen mehr. Fische haben überhaupt kein Nervensystem und spüren überhaupt keinen Schmerz, aber dass ist kein Grund dafür, dass man sie in kleinen Aquarien verhungert lässt, oder? Darüber hinaus wollte ich den Menschen klarmachen, dass solches Fleisch auch für die Menschen schädlich sein kann, mit den ganzen Hormonen und Antibiotika.
Ich habe sogar versucht, objektiv darüber zu berichten, was ich bei solchen extremen Themen aber nur schwer über mich bringen kann.
18.11.2009
Jeanne hat geschrieben:
Wer hat denn den Bericht verfasst?
Noch reißerischer kanns nur die BILD.
Mit Sicherheit ist das dramatisch aber du solltest auch bedenken, dass Gänse kein so entwickeltes Nervensystem haben wie Menschen. Deren Gehirn hat nicht die Fähigkeit zu reflektieren und sich selbst widerzuspiegeln. Die merkt zwar den Schmerz, aber so reißerisch wie du das darstellst...naja....fraglich!
18.11.2009
isabella hat geschrieben:
zum glück das ich vegitarierin bin...und ich habe meiner familie auch schon gesagt...wenn an weihnachten auch nur eine gans oder ein huhn oder ein hase auf dem tisch landet stehe ich auf und die können ohne mich essen. ich finde das abscheilich.

mit hühner ist das beim eierlegen ja auch ganz schlimm...leider...
18.11.2009
Maide hat geschrieben:
Bei Hühnern ist die ganze Sache ja noch schlimmer!
Die frisch geschlüpften Kücken, klein und gelb und flauschig, werden zu hunderten in einen Wäschekorb geworfen. Die unteren ersticken oder werden zerquetscht. Dann erfolgt die Selektion: Die weiblichen Kücken kommen in die Legebatterien und die männlichen werden ein Rohr runtergeschmissen, in dem sie zerhackt werden und dann als Tiermehl zur Fütterung von Schweinen und anderen Tieren verkauft werden.
Trotzdem muss man sich fragen, wer es denn besser hat, die weibchen, die ihr lebenlang in diesen Legebatterien leben müssen, oder die männchen, die sofort sterben dürfen?!
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Mitglied des Monats
teaser_221.png


Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil
Folgen und mit Freunden teilen