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Fische oder Gold?


von LaLoba
12.12.2010
75 P
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Tags: Lachs, Alaska, Gold

Bristol Bay, Alaska. Seen, Flüsse, Sümpfe, Quellen - Bristol Bay ist pure Natur. Ein Ort, der der Umwelt gehört, nicht den Menschen. Noch nicht.

Neun große Flüsse schlängeln sich durch das Gebiet, das über 100 000 km² groß ist. Drei dieser Flüsse dienen jedes Jahr als Zugang zu Bristol Bay für 30 bis 40 Millionen erwachsene Rotlachse. Die Lachse schwimmen den ganzen Weg flussaufwärts, bis sie ihr Ziel erreichen. Dann legen sie ihre Eier und sterben. Die Yupik, Ureinwohner von Alaska, leben von den immer wiederkehrenden Lachsen. An anderen Orten in Alaska und dem Rest der Welt ist der Lachsbestand schon extrem zurückgegangen oder sie sind gar ganz verschwunden - durch Überfischung, Dämme oder Zerstören der Umwelt. Aber nicht in Bristol Bay. Hier befindet sich vermutlich der größte Lachsbestand der Welt. Noch.

In der Gegend, wo sich auch die Quellen der drei Flüsse befinden, wurde Gold und Kupfer gefunden. Der vermutlich größte Goldbestand auf Erden und einer der größte Kupferbestände. Zwei große Konzerne haben sofort Interesse gezeigt und sich zu der "Pebble Partnership" zusammmengeschlossen. Sie wollen jetzt eine Miene bauen - bis zu zwei Meilen breit und über 500m tief. Durch Verschmutzung der Flüsse und Zerstörung der Umwelt wäre die Miene das Ende der Lachse und auch das Ende von dutzenden anderen Tierarten, die in der Gegend leben.

Die Yupik sind zwiegespalten. Sie fürchten um ihre Fische und ihren wunderschönen Lebensraum. Aber werden sie trotzdem der Versuchung standhalten können? Die Miene würde die Wirtschaft verbessern und dringend benötigte Arbeitsplätze bringen. Sie würde Bristol Bay für immer verändern. Aber wenn die Lachse erst einmal fort sind, werden sie nie wieder kommen...

 

Quelle: Edwin Dobb, ngm.nationalgeographic.com/2010/12/bristol-bay/dobb-text/1

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
15.12.2010
Saida hat geschrieben:
Wenn man bedenkt das irgendwann ja sowieso kein Gold und Kupfer mehr da ist macht es keinen Sinn. Denn wenn das Gold weg ist sind viele Yupik wieder arbeitslos und höchstwahrscheinlich auch hungrig, denn es gibt dann keine Lachse mehr!
14.12.2010
Strickgirly hat geschrieben:
das macht ein ganzes ökosystem schrott!
aber die sind ja so egoistisch! ggrrh!
12.12.2010
midori hat geschrieben:
Das verspricht wirklich interessant zu werden. Ich schätze die Menschheit wieder sehr pessimistisch ein. Ich denke, das Gold und die Gelder werden ihr übriges tun und die Lachse wird es bald nicht mehr geben. 
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