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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Er ist schon ausgestorben-Der Beutelwolf!


von SammyJo
16.02.2010
24 P
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Beutelwolf


Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia)
Familie: Thylacinidae
Gattung: Thylacinus
Art: Beutelwolf
Wissenschaftlicher Name:
Thylacinus cynocephalus

Der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus), auch Tasmanischer Wolf, Beuteltiger oder Tasmanischer Tiger genannt, war das größte fleischfressende Beuteltier, das in geschichtlicher Zeit auf dem gesamten australischen Kontinent lebte. Das letzte bekannte Exemplar starb 1936.
Beutelwölfe erreichten eine Kopfrumpflänge von 85 bis 130 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 38 bis 65 Zentimetern und ein Gewicht von 15 bis 30 Kilogramm. Ihre Schulterhöhe betrug rund 60 Zentimeter. Ihr Fell war kurz und rau, grau oder gelbgrau gefärbt. Auffällig waren die 13 bis 19 schwarzbraunen Querstreifen am hinteren Teil des Körpers und an der Schwanzwurzel, denen er auch seinen Namen „Beuteltiger“ verdankt und die der Tarnung dienten. Im Gesicht hatte er weiße Zeichnungen um die Augen und Ohren. Der Beutelwolf wies im Körperbau verblüffende Ähnlichkeiten mit einigen Raubtieren aus der Familie der Hunde (Canidae) auf und stellt so ein Paradebeispiel für konvergente Evolution dar. Der Schädel war etwas breiter gebaut, die Zahnformel lautete 4/3-1/1-3/3-4/4 x2, insgesamt also 46 Zähne. Ähnlich wie bei Hunden waren die Eckzähne lang und die Backenzähne scharf. Bemerkenswert ist, dass die Tiere ihren Unterkiefer sehr weit aufklappen konnten, nach manchen Angaben bis zu 90 Grad. Die Gliedmaßen waren eher kurz, die Beine endeten jeweils in fünf Zehen. Die Tiere waren Zehengänger und erreichten wohl eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.

Verbreitung und Lebensraum

Zur Zeit der Ankunft der Europäer in Australien lebte der Beutelwolf vermutlich nur noch in Tasmanien. Auf dem australischen Festland und auf Neuguinea verschwand er bereits vorher. Sein ursprünglicher Lebensraum waren offene Waldgebiete und Grasländer, in den letzten Jahrzehnten seiner Existenz wurde er aber durch den Menschen in dichte Wälder abgedrängt.

Lebensweise

Beutelwölfe waren in der Regel nachtaktiv, konnten aber beim Sonnenbaden beobachtet werden. Über die Jagdtechnik gibt es unterschiedliche Berichte. Nach manchen Berichten verfolgte er seine Beute, bis sie ermattet war und er sie überwältigen konnte, nach anderen Berichten schlich er sich an seine Opfer an und überrumpelte sie. Dabei half ihm sein kräftiger Kiefer – einem Bericht zufolge zertrümmerte er den Schädel eines Hundes mit einem einzigen Biss. Auf alle Fälle war er kein allzu schneller, sondern ein ausdauernder Läufer. Manchmal richtete er sich auch känguruartig auf seine Hinterbeine auf, wobei der Schwanz als Stütze diente. Er lebte vorwiegend allein, manchmal jagte er aber auch in Paaren oder kleinen Gruppen. Zu den bekannten Lauten zählten ein dumpfes Bellen während der Jagd, ein Knurren, wenn er verärgert war, und ein Jaulen, das vermutlich der Kommunikation mit Artgenossen diente.

Generell wurden Beutelwölfe als eher scheue und im Vergleich zum Beutelteufel etwa eher wenig aggressive Tiere beschrieben. Es existieren sehr wenige Berichte über Angriffe auf Menschen, auch Tiere in Gefangenschaft sollen sich sehr zahm benommen haben.

Nahrung

Man vermutet, dass Beutelwölfe vorwiegend von Säugetieren wie Wallabys und anderen kleinen Kängurus lebten, daneben nahmen sie auch andere Säugetiere (darunter Wildkaninchen und eventuell auch Ameisenigel) und Vögel zu sich. In welchem Ausmaß er nach Ankunft der Europäer Schafe und andere Weidetiere jagte, ist umstritten, da viele dem Beutelwolf zugeschriebene Risse von Schafen tatsächlich von verwilderten Hunden getötet wurden.

Fortpflanzung

Weibliche Beutelwölfe hatten einen nach hinten geöffneten Beutel, der vier Zitzen beinhaltete. Die meisten Jungtiere kamen im Sommer (Dezember bis März) zur Welt, und die Wurfgröße betrug zwei bis vier Junge. Nach drei Monaten verließen die Jungtiere den Beutel, blieben aber bei der Mutter, bis sie knapp ein Jahr alt waren. Die Lebenserwartung wird auf maximal zwölf bis vierzehn Jahre geschätzt.

Echt schade das der Beutelwolf ausgestorben ist jetzt muss man auch an viele andere Tiere denken die kurz davor sind auszusterben!!!


Quelle: Wikipedia

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Kommentare (4)
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04.08.2010
jamy hat geschrieben:
genau... es ist schon einaml eine wolf-art ausgestorben! wiso sollte also noch eine art aussterben??? auch der grau-wolf und der wüsten-wolf sind auch kurz davor
16.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Wie gesagt das letzte Exemplar starb 1936 danach haben die Menschen immer wieder nach anderen Exemplaren gesucht leider ergebnislos! :(
Forscher ernannten deshalb das Tier 1936 als das letzte und als es gestorben war gilt die rasse als ausgestorben!!
Natürlich war der Mensch auch im Spiel den das Fell war sehr wertvoll ich denke das dadurch die Art ausgerottet wurde!
16.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Ich hab schonmal in einer Dokumentation etwas über ihn gesehen und er hat mich faszienird!
16.02.2010
Hannah hat geschrieben:
Ich finde den Bericht gut und sehr imformativ, ich hätte aber eine Frage, wie bist du auf den Beutelwolf gekommen, wie du halt sagtest, er ist schon ausgestorben...
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