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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Eingeschläfert mit Sprengstoff


von MarcelKi
03.09.2010
25 P
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Der vor knapp zwei Wochen vor der Westküste Australiens gestrandete Buckelwal wurde nun eingeschläfert. Nachdem die Umweltbehörde mehrmals kläglich daran scheiterte, den Meeressäuger wieder ins Wasser zu bekommen, entschied man sich zunächst den Wal am Strand verenden zu lassen.

Nach rund 14 Tagen schaffte es der Wal sich auf der Sandbank in eine Position zu bewegen, dass man ihn durch die Methode des Einschläferns mit Sprengstoff, welche von der Internationalen Walkommission empfohlen wird, von seinen Leiden befreien konnte.

Alle Wale ab einer Länge von mehr als acht Meter,  sollen laut Empfehlung der Walkommission mit dieser Art getötet werden, sobald die Rettung der Tiere aussichtslos ist.

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Quelle des Bildes:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-517681-374705,00.html

 

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Kommentare (17)
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06.09.2010
Janine hat geschrieben:
@ Marcel: Siehst du, das meine ich. Alles hat seinen Sinn, irgendwo, sonst würde es anders gemacht. Und es gibt immer Gegner. Und manchmal weiß man selber nicht, auf welcher Seite man steht, weil man eingebunden ist in den riesigen Komplex und alles miteinander verbunden ist.
06.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
die Ölförderung ist berechtigt! die halbe Welt besteht daraus! wir wollen tv-geräte, autos, benzin, laptops und viele viele dinge mehr haben, aber darüber nachdenken, dass damit die ölförderung verbunden ist tut kaum einer und wenn dann eine katastrophe entstanden ist, gibt es wieder böse stimmen von allen seiten und die ölkonzerne sind schuld daran - da stimmt irgendwas nicht ganz!
06.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
Gakje ich bin ganz deiner Meinung. Wir sind auch Teil des Ganzen und deswegen müssen wir auch dafür sorgen, dass nicht nur die Pflanzen und Tiere im Einklang leben, sondern auch der Mensch mit ihnen.
06.09.2010
Janine hat geschrieben:
Gakje, deinen letzten Kommentar finde ich ziemlich gut, weil du natürlich damit Recht hast, dass der Mensch mit in die Natur und ihren Kreislauf gehört. Manchmal bin ich ein wenig zwigespalten, weil der Mensch so ein Sonderfall ist. Ich denke, dass der Mensch es immer so hinbiegen will, wie er es für richtig befindet und damit so, wie es für den Menschen am Ende am Besten ist. Der Mensch hat das reine Gewissen, da der Wal nun tot ist und nicht mehr leidet, der Mensch rutscht im Herbst nicht auf dem nassen Laub aus, weil es weggekehrt wurde, etc.
Am Ende sieht er oft seinen eigenen Vorteil, was natürlich die "Idee" der Evolution ist. Jeder so, wie es für ihn am besten ist. Das ist jetzt vielleicht weit ausgeholt, aber am Ende lässt sich alles auf diesen Leitfaden zurückführen, es gilt das Überleben des Stärkeren.
Und ich meine - klar, was soll man auch anderes machen - man empfindet ganz automatisch Mitleid, wenn man den gestrandeten Wal sieht. Insofern handelt man aus seinem Inneren heraus, so wie es alle tun. Bei Gefahr flüchtet man, bei Hunger wird gefressen.

Ich verzweifel oft daran, dass ich so viel denke. "Ich hab jetzt Mitleid mit dem Wal, aber so ist es natürlich, was soll ich jetzt tun? Die armen Seevögel, die den Wal essen wollen.. Der arme Wal, dem es nicht gut geht..". Andere Tiere wägen nicht ab. Sie haben ihren Instinkt und folgen ihm. Das ist wahrscheinlich viel einfacher.

Diese Diskussion könnte man noch viel weiter führen und irgendwann vielleicht sogar die Ölförderung rechtfertigen. Ich finde es nicht leicht ein Mensch zu sein - man denkt zu viel. 

Eine Sache ist aber klar. Durch den Mensch findet eine Verschiebung statt. Oft kann sich der Boden, das Leben, das Meer, der Artbestand, etc. nicht mehr erholen. Und irgendwann schadet der Mensch sich selbst, weil alles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ich weiß nicht, wo man da die grenzen ziehen kann. Wir alle wollen satt werden, also importieren wir die Kartoffeln auf Ägypten nach Deutschland und die Nährstoffe gelangen ins Abwassersystem. Der Boden in Ägypten stirbt..

Hach, das geht jetzt zu weit. Aber ich denke, ich habe erklären können, was ich meine.
06.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
Stimmt zu 100% , Janine!
04.09.2010
Morgan hat geschrieben:
Einschläfern?
04.09.2010
Juliaaa hat geschrieben:
...Ich find diese Methode nicht so gut...Sprengen? Meiner Meinung nach ein würdeloser Tod.
04.09.2010
Janine hat geschrieben:
Hmm.. Glühwürmchen hat da was angesprochen, das ich ganz interessant finde. Es ist sehr gut, dass der Mensch so eine soziale Ader hat und alles retten will. Allerdings greift er so auch in die Natur ein und verändert sie. Seevögel und andere Tiere würden einen Walkadaver bestimmt gern verspeisen. Es ist schon gut, wenn Tiere ab und zu mal an der Küste stranden. Das Verenden gehört dann mit dazu. Wenn allerdings der Mensch hinter den Qualen steckt, die das Tier auf sich nehmen muss (wenn zum Beispiel ein Tiger in eine Wildererfalle tapt), dann sollte man auch dafür sorgen, dass das Tier wieder befreit wird.
Der Mensch greift oft dort ein, wo es nicht unbedingt sein muss. Ganz ähnlich ist es mit den Bäumen. Sie verlieren im Herbst ihre Blätter und die bedecken den Boden - bieten anderen Lebewesen Schutz und eine Lebensgrundlage. Die verbliebenen Nährstoffe gelangen zurück in den Boden und der Wald lebt. Mikroben zersetzen das Laub und der Kreislauf ist geschlossen.
Dieser Kreislauf wird allerdings unterbrochen, wenn sich der Mensch einschaltet. In der Stadt werden die "lästigen" Blätter weggekehrt und am Strand wird der Wal beseitigt.
Ich finde es natürlich nicht gut, wenn ein Tier leiden muss. Andererseits ist es eine Prozedur, die seit Jahrmillionen den Weg der Evolution geebnet hat. Jedes Eingreifen in die Natur durch den Menschen verändert die Natürlichkeit, die Ökologie und den natürlichen Verlauf.  
04.09.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ja, davon habe ich auch gehört...aber vermutlich ist genau das dieser lange Leidensprozess!
04.09.2010
Anni09 hat geschrieben:
ich hab mal gehört das der wal von seinem eigenen gewicht erdrückt wird, daher müsste er doch eigentlich nicht gesprengt werden, oder? bin mir da aber nicht sicher...
03.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
aber wenn man bedenkt, dass die tiere eh gase entwickeln und dann von alleine platzen, ist es wahrscheinlich echt besser, dass sie gesprengt werden, leiden ist nicht schön das weiß jeder also lieber so!
03.09.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Auch wenn er leidet...weiß ich nicht, ob es besser ist, so ein Tier mit Sprengstoff zu zerfetzen. Sollte man nciht ab und zu der Natur ihren lauf lassen? Nicht, dass ihr mich falsch versteht...kein Lebewesen soll unnötig leiden. Aber das hat irgendwie etwas sehr würdeloses...
03.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
auf die größe müsste man bestimmt mehrere liter nehmen oder ein zu starkes nervengift, was dem tier immer noch mehr leiden bringt, unmöglich also!
03.09.2010
White hat geschrieben:
das ist doch grausam...der lag da 14 tage lang..und konnte nichts machen..und dann sowas..versteh ich nicht :/
03.09.2010
Anni09 hat geschrieben:
es gibt mit sicherheit noch eine andere lösung! das ist ja wirklich eine brutale methode des "einschläferns". warscheinlich ist es einfach die billigste methode...
03.09.2010
MarcelKi hat geschrieben:
Eher zerfetzen oder zerstreuen! Es wäre mal sinnvoll sich über eine andere Möglichkeit der Rettung oder Erlösen der Qualen Gedanken zu machen!
03.09.2010
midori hat geschrieben:
Ich habe davon auch schon gehört. Hat jemand genaue Infos darüber, wie das von Statten geht? Ich meine... Einschläfern kann man das ja nicht unbedingt nennen, oder?
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