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© Alexei Ebel / WWF-Canon
die Wahrheit über den Mythos Bauernhofidylle


von KimBeere
09.03.2011
36 P
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   ACHTUNG: NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

 

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern,  das Kalb springt fröhlich über die Weide, ringsherum  verteilt die anderen Kühe, welche genüsslich das saftig grüne Gras fressen.  In der Ferne sieht man einen Bauernhof, zudem die Weide wohl gehört, dort laufen die Hühner fröhlich gackernd über den Hof, mit ihrem glanzvollen aufgeplustertem Federkleid.   Eine Ecke weiter wälzen sich die Schweine glücklich im Schlamm. 

FAIL

GLAUBST DU ETWA IMMER NOCH AN DIESES SCHÖNE LANDLEBEN??? 

GLAUBST DU IMMER NOCH DIE TIERE LEBEN IN FRIEDEN UND HABEN EIN SCHÖNES BAUERNHOFLEBEN??? 

Dann liegst du aber gewaltig falsch. 

Genau dass ist es nämlich was viele Leute heute noch glauben. An den guten alten Bauernhof, wo Mensch und Tier in Frieden miteinander leben. 

 

Also ich fang am besten mal mit den Kühen an: 

Kühe sind äußerst schlaue Tiere, merken sich Gesichter und machen sogar manchmal Luftsprünge wenn sie eine Lösung für ein Problem haben .

Doch all diese Instinkte können sie in der Massentierhaltung nicht ausleben. Die Kühe ,,leben´´eng aneinander an Metallstangen gebunden und haben grade mal so viel Platz wie Ihr eigener Körper groß ist. Den ganzen Tag sind sie dort angekettet und werden mit Futter welches mit Medikamenten versetzt ist vollgestopft.  Man denkt es geht Ihnen gut, schließlich fressen sie das Futter ja, aber das stimmt nicht. Sie fressen aus Stress. und warum werden sie mit Futter und Medikamenten vollgestopft? Richtig, damit wir nachher ein schön saftiges Rinderfilet auf unserem Teller liegen haben.  Um an die Mich der Kühe zu kommen, müssen sie mindestens einmal im Jahr ein Kälbchen bekommen, welches nach der Geburt auch sofort der Mutter entrissen wird. Wir denken dass ist nicht so schlimm für die Kuh? Doch natürlich! Was denkst du wie es deiner Mutter geht, hätte man dich Ihr nach der Geburt direkt weggenommen  FÜR IMMER...  und das ist noch lange nicht alles, um an Ihre Milch zu kommen, werden die Kühe zwei mal am Tag an Milchpumpen angeschlossen, damit es schneller geht, doch leider erleiden die Kühe dadurch Schmerzen, und können Entzündungen an den Eutern bekommen. Damit sie mehr Milch geben werden Ihre Euter durch Hormone und Medikamente zehn mal so groß wie normal gemacht. Sie werden als Milchmaschinen missbraucht.  Doch sobald eine Kuh nicht mehr genug Milch gibt, werden sie in die Schlachterei abgeschoben. Dort wird Ihnen dann bei noch vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten, damit sie ausbluten. Während dieses Vorgang lebt die Kuh meist noch ein paar Minuten und erleidet höllische Schmerzen. Mal zurück zu dem Kälbchen, welches der Mutter nach der Geburt weggenommen wurde. Du denkst ihm wird es besser ergehen, weil es ja ein kleines süßes Kälbchen ist? NEIN. Wenn es ein weibliches Tier ist, wird sie genauso wie Ihre Mutter vollgestopft mit Futter und Medikamenten, bis sie groß genug ist um selbst Milch zu geben, sie erleidet das selbe schreckliche Schicksal.  Falls es ein männliches Tier ist, also ein Böckchen, dann kommt es direkt in die Schlachterei, weil Kalbsfleisch nun mal als Delikatesse gilt. Und was soll man sonst mit einem Böckchen schon anfangen, er kann ja schließlich keine Milch geben. 

 

Kommen wir nun zu den Schweinen:

Jeder weiß dass Schweine als besonders schlau gelten, und eignen sich in manchen Fällen auch super als Familienmitglied, also Haustier. Generell sind es glückliche Tiere, wie eig. ursprünglich alle.  

In der Massentierhaltung geht es Ihnen dennoch gar nicht gut.  Sie werden mit Ihren Artgenossen in kleinen Käfigen gehalten, wo sie sich gegenseitig beißen. Sie bekommen höllische Gelenkschmerzen.                                                                                                    Schweine brauchen Beschäftigung, genau so wie Hunde, sonst langweilen sie sich und sind unterfordert. Auch sie werden mit Futter vollgestopft, bis sie ,,schön´´fett und saftig sind. Fertig zum Abtransport in die Schlachterei. Dort erleiden sie das selbe Schicksal wie die Kühe. Bekommt eine Sau Ferkelchen, und sie stellen sich als zu klein oder zu schwach heraus, werden sie brutal auf den Boden geschlagen bis sie tot sind. 

 

Zu Schluss die Hühner: 

Hühner sind auch sehr schlaue Tier, Ihr Denkvermögen überschreitet oft dass eines dreijährigen Kindes. Auch sind sie sehr sozial und helfen einander. Sie sonnen sich gerne sind gerne an der frischen Luft und beobachten gern. 

In der Massentierhaltung können sie von so einem schönen Leben nur träumen.  Sie werden zu hunderten in einem Raum gehalten und müssen in Ihren eigenen Exkrementen leben, sprich Ihrem Kot.  Ihr Federkleid ist zerrupft und löchrig.  Ihre Schnäbel wurden mit einem heißen Strahl abgestumpft, damit sie sich nicht mehr picken können. Dies verursacht Ihnen jedoch kronische  Schmerzen die bis zu einem Monat andauern können.  Auch sie werden vollgestopft mit Futter damit wir nachher ein schönes Grillhänchen auf unserem Teller liegen haben, oder die ,,leckere´´ Geflügelwurst.   Sobald sie fett genug sind, werden sie auch zur Schlachterei gebracht. Ihnen geschieht das selbe Schicksal wie den Kühen und Schweinen.   Um an Ihre Eier zu kommen, werden sie zu mehreren Tiere in einem kleinen Käfig gehalten, wo sie Ihr ganzes Leben auf Gitter stehen. Davon reißen Ihre Füße ein und bewegen können sie sich sowieso nicht. Ihre Muskeln bauen ab sofern sie welche haben und Ihre Gelenke brechen.  

Wo kommen die Hühner her?   In riesigen Eierindustrien werden sie gebrütet. Dort wird dann zwischen männlichen und weiblichen Küken unterschieden. Die männlichen werden nicht gebraucht, kommen also alle zusammen in einen Behälter und werden auf der Stelle vergast oder zerhexelt. Ihr Leben hat noch nicht einmal einen Tag angedauert. 

über vierzig Millionen Küken sterben so jedes Jahr allein in Deutschland. spacer.gif

 

 

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 Was gibt uns das Recht Tiere zu quälen?                                                                                        Was gibt uns das Recht Ihnen dieses unerträgliche Leid zuzufügen?                                      Was gibt uns das Recht die Tiere Ihres Lebens zu berauben, sowohl wenn sie noch Leben,  als auch wenn wir sie umbringen?  

NICHTSIIIIIiiii      

nur weil wir die Macht haben diesen Geschöpfen, die sogar länger als wir auf dieser Welt leben Leid zuzufügen und Sie um Ihre körperlichen Resourcen zu berauben, dürfen wir es noch lange nicht machen, es ist einfach nicht richtig. 

Ja klar, manche Leute sagen ,,der Mensch hat aber schon immer Fleisch gegessen, das ist normal, so ist das Leben´´    QUATSCH.   Der Rassismus ist auch schon immer da, und wir finden es doch trotzdem nicht richtig oder?... Eigentlich könnte man das hier sogar dem Rassismus unterordnen. 

Wir alle leben auf dieser Erde, und haben alle das gleiche Recht ein schönes, sorgenfreies Leben mit unserer Familie  zu führen. 

Tier spüren den selben Schmerz wie wir, die selbe Traurigkeit, das selbe Leid. 

 

und alles nur damit wir kurz diesen Genuss auf der Zunge spüren..und zack schon ist es vorbei. Und dafür all das Leid, nein danke dass ist es mir einfach nicht wert. 

Noch dazu kommt dass der Fleischkonsum mehr Umweltverschmutzung verursacht als alle Fahrzeuge der Welt zusammen.                                                                                                        Man sagt für einen Cheeseburger sterben vier Quadratmeter Wald. 

 

Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen, danke für lesen. 

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Kommentare (4)
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09.03.2011
KimBeere hat geschrieben:
@ginkgotraum:
danke du hast recht, ich wusste ich habe was vergessen das wollte ich auch eigentlich noch reinschreiben, aber mir ist das am ende nicht mehr eingefallen :D.
ja das stimmt natürlich, mit der Massentierhaltung sind vor allem die ganzen Supermärkte mit ihrem Brotbelag und Schnitzel und so weiter gemeint.
Diese wirklich tierlieben Bauernhöfe finde ich super, aber wenn man die Tier dann nach ihrem schönen Leben trotzdem in die Schlachterei bringt finde ich es ebenso ungerecht.
Ich finde wir dürfen uns einfach nicht das Recht rausnehmen andere Lebewesen zu töten.
11.03.2011
KimBeere hat geschrieben:
klar gibt es Bauernhöfe die mit den Tieren gut umgehen, doch wenn sie danach umgebracht werden finde ich es genauso schlimm.
Auch wollte ich es nicht mit dem Rassismus vergleichen, doch eig. ist es schon ziehmlich ähnlich, wir berauben die Tiere um Ihre resourcen, quälen sie, so das sie kein schönes Leben mehr haben undwas geben wir Ihnen dafür? ..nichts, wir behnadeln sie wie sklaven, nutzen sie aus und am ende töten wir sie auch noch. Es sind genauso Lebewesen wie wir, die das selbe Recht haben zu leben und das auch glücklich....
Es ist einfach unfassbar was der mensch für ein monster ist, und sich alles rausnimmt. Viele Menschen denken noch nicht einmal richtig darüber nach.
Ich bin ja auch froh dass ich es vor kurzer Zeit verstanden hab, mich damit auseinandergesetzt habe und mich nun dagegen währen kann :)..oder dagegen arbeite, es ist manchmal echt nichteinfach, mit den menschen in meiner Umgebung, aber ich bleibe standhaft und ein paar bin ich schon dabei zu überzeugen ;)... es werden immer mehr kinder und jugendliche vegetarier oder veganer, und die sind ja schließlich die Zukunft. Aber wenn dann nur noch Getreide und so angebaut wird, braucht man dafür ja auch immer mehr Platz, das beraubt die Tiere ebenso um ihren Lebensraum und ihr Futter, aber ich glaube so weit wird es nie kommen, und falls doch ird sich schon eine Lösung finden, nur für michist eins klar, so wie es momentan ist, kann es nicht weiter gehen.
10.03.2011
Rosa hat geschrieben:
Ich finde es schrecklich das das Tierschutzgesetzt sowas als legal einstuft oder nichts gegen die schreklichen Lebensbedingungen der Schweine unternimmt.
09.03.2011
Maide hat geschrieben:
Ich wette, wenn wir in 100 Jahren wieder auf diese Zeit zurückblicken, und das Leid, dass wir den Tieren zugefügt haben, noch einmal Revue passieren lassen, dann werden wir uns fragen: Wie konnten wir nur so etwas geschehen lassen? Und dann sagt wieder ein Großteil: Wir wussten davon doch nichts.

Ähem, war irgendwie schon immer so in der Geschichte, nur ging es dabei um Menschen.
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