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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Die größte Herausforderung in meinen Leben


von Lunallly
27.05.2015
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Vor gut einem Jahr wurde ich vor einer meiner größten Aufgaben bisher in meinen Leben gestellt.
Aber vorerst eine kleine Vorgeschichte. Als ich ca. 4 Jahre alt war ist uns eine Katze zu gelaufen. Doch so plötzlich der Kater, den wir Lumpi, nannten, aufgetaucht war, so plötzlich war er eines Tages wieder verschwunden. Seitdem besitzen wir Katzen und hatten auch mehrmals kleine Kätzchen.
Genau wie letztes Jahr, bekam unsere Katze einen Wurf, bestehend aus 4 kerngesunden Kätzchen. Doch als die kleinen 2Wochen alt waren, wurde ihre Mutter überfahren.

Die Tränen mussten schnell weg gewischt werden, denn jetzt galt es 4 kleine Kätzchen zu versorgen. Also sind wir schnell los gefahren, um Aufzuchtsmilch, Fläschchen und all den anderen Kram zu besorgen.
Wieder zu Hause versuchte ich die Kleinen zu füttern, doch jeder Versuch scheiterte und selbst am nächsten Tag war der Erfolg sie zu füttern eher ernüchternd.

 

 

 - 4 kleine Kätzchen beim Mittagsschlaf -

 

Bis dann endlich alle doch tranken. Es folgten aber neue Probleme, wie der aus bleibende Stuhlgang, dann leichter Durchfall.
Doch letztendlich pendelte sich alles ein und die Kleinen wuchsen Tag für Tag.

Bald verließen sie ihr Körbchen, beginnen mein Zimmer zu erkunden, lernten aufs Katzenklo zu gehen und aßen letztendlich auch ganz alleine.

 

Alle sind letztens 1 Jahr geworden und haben ein glückliches zu Hause gefunden. Eine der vier lebt weiterhin bei mir.

Was bleibt zum Schluss zu sagen: Es war eine anstrengende aber auch sehr schöne Zeit.

Viele Artikel habe ich im Internet über die „richtige“ Handaufzucht gelesen.

Doch vieles habe ich nach Instinkt und Bauchgefühl entschieden. Jedes Katzenbaby ist anders. Manche entwickeln sich schneller, andere langsamer. Zum Glück gab es keine schweren Komplikationen.

Letztendlich möchte ich euch damit sagen, dass Leben bringt oft schwere, gar unlösbar scheinende Aufgaben mit sich. Sei es eine Handaufzucht oder Tag für Tag für eine bessere Welt, für den Umweltschutz zu kämpfen. Doch jedes kämpfen lohnt sich, denn das Ergebnis ist unbezahlbar.

 - Meine Luna heute -                                                                                                                                                                                                                                                                     

 

Habt ihr auch schon ähnliches in eures Leben erlebt? Habt ihr auch schon Tierkinder mit der Hand aufgezogen?

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Kommentare (5)
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31.05.2015
Lunallly hat geschrieben:
@Monamona: Echt traurig. Bei einen anderen Wurf, ist auch mal ein Kätzchen gestorben, trotz das es schon einen Monat alt war. :(
Aber ich hatte ja das Glück, dass die 4 Kleinen schon 2 Wochen alt waren, wo sie schon richtige Muttermilch getrunken hatten und sie schon hören und sehen konnten.
Ich denke auch immer noch an die kleine Rasselbande. :)
30.05.2015
Monamona hat geschrieben:
Meine Güte, sind die süß! Und dein Fazit ist wirklich schön :)

Ich hatte auch mal fünf Katzenjunge und zwei von ihnen hatten keinen Schluckreflex. Da konnten wir und auch der Arzt nichts machen, sie sind verhungert... Aber die anderen drei aufwachsen zu sehen war eine Erfahrung, die mir in Erinnerung geblieben ist :)

Ich freue mich also sehr, dass das bei euch geklappt hat!
28.05.2015
MaRyLoU hat geschrieben:
Voll die süße Geschichte :D Bei den Bilden möchte ich die kleinen Kätzchen am liebsten knuddeln. Es freut mich, dass du und sie es geschafft haben!
28.05.2015
Lunallly hat geschrieben:
Echt super, dass ihr den kleinen Igel aufgenommen habt, sonst wäre der kleine Kerl sicher nicht durch gekommen. ;) Und ja wir haben sie sterilisieren lassen. Kleine Kätzchen sind zwar super niedlich, aber sie immer abgeben zu müssen (alle kann man ja nicht behalten) ist immer richtig schwer und bei einer Geburt kann es auch Komplikationen geben.
27.05.2015
midori hat geschrieben:
Ach, wie goldig! Toll, dass ihr sie nicht aufgegeben, sondern um sie gekämpft habt! :o) Luna ist bestimmt eine sehr glückliche Mietze.

Und Du hast ganz recht. Oftmals scheinen solche Herausforderungen kaum zu bewältigen, aber wenn man es dann geschafft hat, ist man umso glücklicher, dass man sich der Aufgabe gestellt hat! :o)

Wir haben im späten Herbst mal einen kleinen Igel gefunden - gerade so 200g hat er gewogen. Den haben wir über den Winter gebracht. Das war eine tolle Erfahrung :o)

Aber - habt ihr eure Luna diesmal sterilisieren/kastrieren lassen, damit nicht noch mehr Nachwuchs in die Welt gesetzt wird? :o)
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