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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Die Ecobioballs


von LaLoba
03.06.2010
75 P
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Du stehst auf dem Deck eines riesigen Luxusdampfers. Den Schläger hast du hinter dem Kopf erhoben. Kurze Konzentration, zielen und schon fliegt der Golfball durch die Luft - und verschwindet hinter der Reling des Schiffes in der Weite des Meeres. Ups. Naja, nicht so tragisch. So etwas passiert hier öfters, alle sind darauf vorbereitet und du bekommst sofort einen neuen Ball. Sache erledigt.

So geht es sicher einigen tausend Golfspielern auf der ganzen Welt. Ob auf dem Golfplatz, in Strandnähe oder eben auf einen Kreuzschiff - der Ball landet immer mal wieder im Wasser. Dabei denkt sich natürlich niemand etwas. Sollte man aber. Ich habe darüber letztens nämlich ein paar interessante und beunruhigende Facts gelesen:

1. Jedes Jahr gehen ungefähr 300 Millionen Golfbälle auf den Golfplätzen der USA verloren (wohl gemerkt: auf den Golfplätzen, alles drum herum wurde nicht mitgezählt).

2. Es kann bis zu 1000 (!) Jahre dauern, bis sich ein Golfball komplett aufgelöst hat. Während dieses Vorgangs gibt der Ball Zink ab, welches Flüsse und Seen verschmutzt.

Das ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wie schon kleine Dinge der Umwelt schaden können. Wenn nun alle Golfspieler der USA (oder meinetwegen auch schon nur von Deutschland) beim Spielen mehr achtgeben und weniger Bälle "versenken" würden, könnte man die Umwelt schon wieder ein wenig mehr schützen. Leider wird sich so etwas wohl kaum durchsetzen lassen. Den Ball nicht ins Wasser zu schlagen ist schließlich das bewusst Schwierige an dem Ganzen.

Diese negativen Infos will ich hier jetzt natürlich nicht so traurig im Regen stehen lassen. Deswegen kommen wir jetzt zum positiven Teil: Damit die Golfspieler nicht auf ihren Spaß und wir nicht auf unsere Umwelt verzichten müssen, hat eine spanische Firma den ECOBIOBALL erfunden. Dieser Golfball löst sich in Wasser in nur 48 Stunden auf. Und dabei verschmutzt er keineswegs die Umwelt: Der Golfball ist biologisch abbaubar, ungiftig und enthält in seinem Inneren (damit auch die Tier etwas davon haben) Fischfutter!

Na, wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind! Es lebe der ECOBIOBALL!

 

Quellen: Spot On, Ausgabe Juni 2010, http://www.albusgolf.com/

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Kommentare (3)
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03.06.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Werd ich mir merken,falls ich irgendwann anfange golf zu spielen. :)
03.06.2010
midori hat geschrieben:
Sau geil die Idee! xD
03.06.2010
leni hat geschrieben:
cool :). wusste gar nicht das es sowas gibt..
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