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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Der zu warme Winter für Winterschläfer und Winterstarrentiere


von Unbekannt
20.12.2015
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Hallo zusammen,

auch dieses Jahr gibt es keine weiße Weihnachten, auch wenn es sich viele wünschen... Es ist einfach viel zu warm: 16 Grad am 20.12.2015 da ziehe ich schon ein T-Shirt an. Die Lust für Plätzchen zu backen schwindet bei solchen Temperaturen, so ists zumindest bei mir.

Bei diesen 16 Grad kommen Lurche aus ihrer Winterstarre, die Igel gehen auf Futtersuche statt zu schlafen und Pflanzen fangen an auszutreiben. Um nicht vom Thema abzukommen fang ich jetzt an.

Ich lief an einem milden Tag ins Dorf und sah plötzlich einen kleinen, schwarzen Lurch mit knallorangenen Bauch auf dem Boden in Zeitlupe krabbeln. Ich hob ihn auf und nahm ihn mit nach Hause, dann setzte ich ihn zwischen die Steine an unserem Teich damit er sich verkriechen konnte. Doch was macht dieser Lurch um diese Jahreszeit auf dem Gehweg. Meine Vermutung ist dass es zu warm ist für die Winterstarrentiere und er deswegen auf Futter und Gewässersuche war.

Zwei Tage später laufe ich durch unseren Garten und sehe mitten im Garten einen kleinen Igel.  Auch heute war ein sehr milder Tag und ich schätze er ist aus seinem Winterschlaf aufgewacht und war wie der Lurch auf Futtersuche. Ich hob ihn auf und wog ihn erst mal. Er wog nur 350g, das ist viel zu wenig, so ein Igel muss mindestens 500g wiegen, um gut durch den Winter zu kommen. Ich rief im Tierheim an und brauchte ihn in eine "Aufpeppelstation". 

Es muss extrem anstrengend für die Tiere sein wenn es so warm ist. Denn Nachts wird es dann wieder kalt und dann wenn sie nicht rechtzeitig im Schutz sind werden sie erfrieren.

Ich will ich damit zeigen das man oft im Winter mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte um solche Dinge zu sehen. Ich selber bekam davon ein schlechtes Gewissen, weil ich auch nicht immer so umweltfreundlich bin, z.B. Laptop auf Stand-By oder wenn ich überall mit dem Auto hinfahre.

So etwas gibt mir zu denken und ich versuche mich zu bessern. Ist euch auch so was schon passiert wie mir? Erzählt mir eure Erfahrungen.

Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Viele Grüße

Unbekannt

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Kommentare (1)
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20.12.2015
midori hat geschrieben:
Danke für Deine Gedanken! Mir ist das auch schon öfter durch den Kopf gegangen in letzter Zeit. Selbst ein großer Teil der Störche fliegt nicht mehr in den Süden und auch viele andere Zugvögel, wie etwa Stare, bleiben über Winter hier. Die Sache ist die... unabhängig davon, dass der Klimawandel menschengemacht ist, gab es immer Veränderungen und nur die Arten, die sich schnell genug daran anpassen konnten, haben sich weiterentwickelt und überlebt. Das ist Evolution. Natürlich ist es schändlich, dass wir nun dafür verantwortlich sind, dass manche Tiere diese neue Veränderung nicht schaffen. Aber wir werden zumindest diese moderaten Änderungen nicht mehr aufhalten können.

Insofern finde ich es gut, dass Du mit offenen Augen durch die Welt gehst und diesen Tieren hilfst. Aber wir das weiterhin so funktionieren? Letztendlich müssen die Tiere diese neue Stufe von allein schaffen, sonst werden sie auch die nächsten Jahrzehnte nicht überstehen...
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