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Der Ameisenigel


von Lukas96
16.12.2012
70 P
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Tags: Tiere, Igel, Ameisen

Tiere, die nicht jeder kennt…
Der Ameisenigel

„HÄÄÄÄÄ Was’n das schon wieder für ein Ding? Ich glaub der Lukas will uns auf den Arm nehmen!“ Aber nein, auf keinen Fall! Den Ameisenigel den gibt’s wirklich. Und hier möchte ich euch was über ihn erzählen
Der Ameisenigel ist nicht nur vom Namen schon so besonders, sondern auch von der Art wie er Kinder gebärt. Er und das Schnabeltier sind nämlich die einzigen Säugetiere auf der Welt die Eier legen. Das ist Sonst nur für Vögel und Reptilien üblich!
Wenn du mal einen Ameisenigel in Australien oder auf Neuguinea sehen solltest (Da lebt er nämlich), dann siehst du, dass er mit den gedrungenen Körper und dem stacheligen Rücken dem Igel ziemlich ähnlich sieht. Mit diesem ist er aber weiter nicht verwandt! Die gelben Stacheln mit schwarzer Spitze können bis zu 60 mm lang werden. Das Fell ist bräunlich bis schwarz. Es kann so lang sein, dass die Stacheln darunter verborgen sind! Die Länge ist je nach Klima anders. Bei warmem Klima ist das Fell nicht so dicht und kürze. Im kalten Klima ist es lang und dicht. Der Ameisenigel hat kurze Arme und Beine mit je fünf Zehen.
Der Ameisenigel ist nicht wählerisch mit seinem Lebensraum. Es muss nur genug zu essen geben. Egal ob bin der wüste Australiens oder in den australischen Parks. Auch in den Bergen von Neuguinea kann man Ihn finden.
Der Ameisenigel ist kein Vegetarier! Er ernährt sich von Kleinen Insekten und Regenwürmern. Mit Ihrer schnauze Breschen sie morsches Holz auf und lecken die Insekten raus.
Im Julia und August kann man etwas Lustiges beobachten. Da ist nämlich die Paarungszeit. Die Tiere die eher Einzelgänger sind bilden aber dann richtige Karawanen! Vorne läuft ein Weibchen und hinten dran laufen ihr bis zu zehn Männchen hinterher. Diese Verfolgung kann sich über Tage und sogar Wochen ziehen und ist sehr anstrengend für die Männchen. Ist das Weibchen dann Paarungsbereit legt es sich auf den Rücken. Von nun beginnen alle Männchen einen großen „Paarungsgraben“ um sie herum zu machen. Ist dieser vollendet versuchen sie die Männchen gegenseitig aus dem Graben rauszuschieben bis nur noch eins übrig bleibt was sich dann Fortpflanzen darf. Der Geschlechtsakt kann bis zu 180 Minuten dauern, danach gehen beide wieder getrennte Wege.
Rund drei bis vier Wochen nach der Paarung legt das Weibchen meist ein Ei, selten auch zwei oder drei. Die Eier sind Weintrauben groß und creme farben. Vor dem legen bildet das Weibchen einen Beutel. Wenn das Ei gelegt ist wird es in den Beutel befördert wo es zehn Tage gebrütet wird.
Jungtiere sind beim Schlüpfen rund 15 Millimeter lang, nackt und blind. Nach acht Wochen muss es den Beutel verlassen weil es Stacheln bekommt. Die Mutter legt es in einem gut verborgenen Bau, z. B. unter einer Wurzel, ab und kehrt nur alle fünf bis zehn Tage zurück, um es zu säugen. Nach zehn Wochen öffnen sich die Augen, nach fünf bis sechs Monaten unternimmt das Jungtier erste Ausflüge aus dem Bau. Mit sieben Monaten wird es entwöhnt und mit rund einem Jahr verlässt es seine Mutter. Die Geschlechtsreife tritt mit rund ein bis zwei Jahren ein. Die Mutter ist zwei Jahre nach der Geburt erneut paarungsbereit.
In Australien zählt der Kurzschnabeligel heute zu den am weitesten verbreiteten einheimischen Säugetieren. Die Gründe dafür liegen einerseits in ihrer Anspruchslosigkeit an den Lebensraum, an der reichlich vorhandenen Nahrung. Andere Gründe sind die gute Verteidigungstaktik gegenüber Fressfeinden und die Tatsache, dass sie nie von den Europäern kommerziell gejagt oder verfolgt wurden. Zwar fällt, ähnlich wie bei den Igeln in Europa, eine erhebliche Anzahl dem Straßenverkehr zum Opfer, dennoch sind sie häufig und nicht bedroht. Besorgniserregender ist die Situation der Arten auf Neuguinea. Durch Waldrodungen wird ihr Lebensraum immer weiter eingeschränkt. Hinzu kommt, dass das Fleisch des Ameisenigels als Delikatesse gilt. Speziell trainierte Hunde jagen die Tiere und bringen sie zur Strecke. Die International Union for Conservation of Nature listet den Langschnabeligel (oder auch Ameisenigel) als bedroht.
So das war es mal wieder. Sorry das es so lange gedauert hat aber ich hatte sehr viel Stress!  Ich hoffe ich schreibe noch ein Bericht vor dem neuen Jahr ansonsten wünsch ich euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 

Quelle: Wikipedia

Bild: http://us.123rf.com/400wm/400/400/booba123/booba1230910/booba123091000167/5754170-ameisenigel.jpg

 

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Kommentare (10)
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19.12.2012
midori hat geschrieben:
Die buddeln einen Graben und schieben sich gegenseitig raus? Das ist ja herrlich! :D Vielen lieben Dank für den neuen interessanten Bericht! :o)
17.12.2012
Lukas96 hat geschrieben:
Danke für das LOB:D
Wenn ich das hier so sehe interressieren sich die meisten für den Geschlechsakt dieser Tiere. Soll iin einen Berichten mhr darauf eingehen?
17.12.2012
Viveka hat geschrieben:
Ich finde immer wieder interressant wie unterschiedlich Tiere sein können, obwohl es doch um den gleichen "akt" geht!
Danke für den tollen Bericht!
16.12.2012
Lukas96 hat geschrieben:
Ja:)
16.12.2012
Juliaaa hat geschrieben:
Gab's da nicht letztens in Australien so'n süßes Baby-Ameisenigel? :-)
16.12.2012
LSternus hat geschrieben:
Cooles Tier. Den kannt ich zwar schon, ich wusste aber nicht welche Paarungsrituale diese wandelnden Nadelkissen haben ;)
16.12.2012
Malla hat geschrieben:
Sehr interessantes Tier mit sehr interessanter Paarungstechenik; ) Diesen Igel kannte ich noch gar nicht, aber in Australien scheint es ihm ja sehr gut zu gehen, so dass man sich vorerst nicht so große Sorgen um ihn machen muss.
16.12.2012
Jayfeather hat geschrieben:
sieht aus wie eine Kreuzung von Ameisenbär und Igel ^^
16.12.2012
weltenretterin16 hat geschrieben:
Was es alles gibt :D Tja, die Natur ist ziemlich erfinderisch ;)) Klingt nach einem lustigen Tier! Gut, dass seine Bedrohung gleich bekämpft werden soll!
16.12.2012
LeonRoy hat geschrieben:
super Bericht !!!
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