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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Definition: Nachhaltigkeit


von Stoffie
01.03.2011
83 P
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Wir haben heute im SoWi-Unterricht (Sozialwissenschaften) den Begriff Nachhaltigkeit in den Bereichen Forstwirtschaft, Entwicklungspolitik und Ökonomie definiert. und für alle denen der Begriff "Nachhaltigkeit" noch nicht ganz so klar ist, hier die Definition:


1.Forstwirtschaft: In der Forstwirtschaft bedeutet Nachhaltigkeit, dass nur so viele Bäume abgeholzt werden dürfen, wie wieder nachwachsen können (z.B. das in einem nachhaltig beforsteten Wald nur so viele Bäume gefällt werden dürfen, wie auch nachwachsen können).
 

2.Entwicklungspolitik: In der Entwicklungspolitik bedeutet Nachhaltigkeit, dass Belastungen der Umwelt so erfolgen, dass Vorräte oder Bestände sich erholen (z.B. Tierpopulation, die gefährdet sich erholen können um damit wieder auf die Größe anzuwachsen, die für das Gleichgewicht der Natur wichtig ist) oder das Schadstoffe abgebaut werden können (z.B. dass genug Wälder da sind um von den Menschen produziertes CO2 wieder in Sauerstoff umzuwandeln). Der gegenwärtige Zustand (status quo) soll damit erhalten, bestenfall verbessert werden.


3.Ökonomie: In der Ökonomie lässt sich Nachhaltigkeit so definieren, dass künftige Generationen genauso reichhaltig mit natürlichen Ressourcen versorgt sind, wie heutige. Dazu sollen vier Verhaltensregeln zur Verwirklichung dieser Aufgabe dienen: erneuerbare Ressourcen (z.B. Wälder) dürfen nur so genutzt werden, dass sie sich regenerieren können. Nicht erneuerbare Ressourcen (z.B.Kohle und Erdöl) müssen möglichst sparsam genutzt werden, der Abbau soll nur erlaubt sein, wenn es für künftige Generationen Alternativen (wie z.B. Windkraft und Solarenergie) gibt. Es sollen neue Techniken für die stärkere Nutzung erneuerbarer Ressourcen entwickelt werden und die Emissionen in Luft, Wasser und Boden, sowie die Deponierung von Abfällen, dürfen die Natur nur so stark belasten , dass die Aufnahmefähigkeit der Natur nicht überschritten wird (d.h. die Natur muss alle Emissionen und den Müll wieder abbauen können), denn bei zu großer Belastung könnte das Ökosystem zusammen brechen.
--> Eine Wirtschaftsweise gilt also allgemein dann als nachhaltig, wenn sie auf lange Zeit funktioniert und dauerhaft betrieben werden kann. (1)

Quellen:
Jörn Altmann, Volkswirtschaftslehre, Lucius & Lucius, Stuttgart 2003, S.122
Hans-Jürgen Albers u.a., Volkswirtschaftslehre, verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2005, S.463
(1) Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomische_Nachhaltigkeit


Für Fehler entschuldige ich mich im Vorfeld. Bitte informiert mich, damit ich sie schnell korrigieren kann! Danke :)
 

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Kommentare (3)
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02.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
iwo in einer weit entfernten Hintergasse wird es sicherlich ein fairtrade Restaurant gehen...aber man möchte ja Vielfalt erleben und nicht immer das selbe sehen, essen, fühlen. Schon doof!
01.03.2011
Stoffie hat geschrieben:
ne leicht macht man es uns echt nicht umweltfreundlich zu leben! das blöde z.b. ins restaurant zu gehen und dann nachzufragen sind die produkte auch fair trade und bio? komm iwie doof... aber ich hoffe es wird sich bessern ;)
kein ding marcel ;) <3
01.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
Sehr netter Bericht!
Ja, ich denke es ist besonders wichtig, dass man die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt und dabei noch an die nächst folgenden Generationen zu denken. Dieses denken, ist leider noch nicht bei vielen angekommen...ich schließe mich da mit ein manchmal erwischt man sich selbst im Alltag und sagt...ach war das Blatt jetzt wirklich noch so wichtig, dass ich es ausdrucken musste, hätte ich doch lieber umweltfreundlicher Gehandelt...aber zur Verteidigung: Man macht es uns auch nicht sehr leicht, nachhaltig zu leben. Manchmal werden wir schon dazu gezwungen und sind auch darauf angewiesen...also man sieht es ist einfach noch sehr schwer :/
danke Steffi <3 :)
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