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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Bedrohte Arten


von isabella
08.02.2010
70 P
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Seit ca. 13,7 Milliarden Jahren gibt es sie, unsere Erde. Sie wird bevölkert von Pflanzen und Tieren aller Art, Farben und Größen.


Die Regeln der Natur bewachen die bezaubernde Vielfallt, welche auf der Erde wandeln. Doch seit schätzungsweise 3,5 Milliarden Jahren sind Arten, von denen wir noch nicht mal eine Ahnung haben und welche die wir schon kennen, dabei zu verschwinden.
Man schätzt, dass im Verlauf dieser gewaltigen Zeitspanne 250- 500 Millionen verschiedene Lebensformen existiert haben und dass 98% davon schrittweise ausstaben und durch neue Typen ersetzt wurden. Man schätzte das auf der ganzen Welt zwischen dieses Zeitraumes mindestens eine Art pro tausend Jahren verschwand. Aber das Aussterben verfolgt immer schneller, denn heutzutage verschwinden Arten überall auf der Erde in einer wesentlich schnelleren Rate. Vögel, Fische, Säugetiere, Wirbellose, Reptilien und sogar Pflanzen sind vom Aussterben bedroht. Und diese Lebewesen bekommt die Erde nie mehr zurück, denn sie werden nicht ersetzt!!

Heute bevölkern etwa drei bis zehn Millionen Arten unseren Planeten. Die Hälfte von ihnen können den tropischen Regenwald ihr Zuhause nennen, doch keiner weiß wie viele tatsächlich dort leben, denn es werden vermutlich noch Millionen entdeckt und benannt werden müssen. Schätzungsweise 4300 Säugetiere leben dort.
In einem Zeitraum von 300 Jahren (1600-1900) wurden ca. 75 Arten, überwiegend Vögel und Säuger, ausgerottet. Weitere 75 verschwanden um 1900 und den 1960er Jahren, seitdem ist die Aussterberate rapide gestiegen. Bereits mehr als 500 Arten werden als bedroht gemeldet, darunter die große Katze, Primaten (außer dem Mensch), sowie sämtliche Wale. Nach einer Berechnung des britischen Ökologen Dr. Norman Myer heißt es, dass wir damit rechnen können das 1000 Tiere- und Pflanzenarten pro Jahr verschwinden, vielleicht sogar 100 pro Tag. Dieses brutale und rasche Ereignis wird auch als Krampf der Vernichtung bezeichnet, denn genau das ist es-eine Vernichtung.

Aber wer trägt die Schuld an dem Ereignis, der Massenabschlachtung? Sind es die Menschen? Und wenn ja, wie kann man sie aufhalten oder belehren? Gibt es noch eine Zukunft für die bedrohten Arten der Welt? Werden wir die Tiere die jetzt auf der roten Liste stehen, in Zukunft nur noch in Lexika finden können?
Was meint ihr?

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Kommentare (4)
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14.03.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
@Clara: darwin schrieb "[...] the survival of the fittest[...]" oder "natural selection" in seiner oregin of speacies, wobei ersteres eigentliche in von Herbert Spencer geprägter begriff ist, denn Darwin nur übernahm.
un das heißt, dass der bestangepasteste überlebt, nicht jedoch der stärkste. ich meine es könnte sch als stärke ausgelegt werden am betsen angepasst zu sein, aber es ist nur ein teil und nciht allumfassend.
sonst hast du zunächst recht. jedoch nur eingeschränkt, denn der bär ernährt sich nicht monogam ist ist auch nicht coevolutions-mäßig am lachs gebunden. außerdem würde das fehlen des Lachses und das NICHT-aussterben der bären nur seiner angepasstheit ausdruckverleihen.. es gibt noch viele beispiele die genauso verlaufen, denn diese extreme form der einnieschung entsteht in der regel sehr selten (z.b. kolobir und trompetenartige blütenpflanzen, die sie anfleigen)
@isi: ich glaube einige vergessen nur allzuhaäig , dass wir auch noch teil der natur sind bzw. ihr wenigstens entsprungen sind. und wir sind eben der faktor, der auf die meisten tiere eben den großten selektionsdruck ausübt. ich will das jetzt ekineswegs gutheißen, ganz im gegenteil, aber es ist so der menshc stehnt numal momentan vermeindlich ganz oben.
vermeindlich deswegen, denn ohne seine macht von waffen ect. könnten sie die tiere oftmal nicht in die schranken weisen.
es ist eben wichtig sich seines handelns bewusst zu werden und bestmöglcih für seine umwelt zu handeln und das nicht egoistisch sondern kooperativ.
09.02.2010
Isi hat geschrieben:
toller bericht! auch wenn ich mich claraE anschließen muss, wenn es ums aussterben von arten geht, liegt das nicht nur an uns ( wie die dinosaurier beweisen ;)) aber natürlich verstärkt der mensch diesen effekt, da sich die tierwelt viel schneller an neue bedingungen anpassen muss, als es natürlich geschehen würde. von ausrottung und beuterei ganz zu schweigen...
ps: ich glaub die erde ist rund 9 milliarden jahre jünger als du geschrieben hast ;)
08.02.2010
ClaraE hat geschrieben:
Also, das Aussterben von Arten ist ein ganz natürlicher Prozess, sofern es nach dem Prinzip geht, welches auch schon Charles Darwin beschrieben hat: "Der Stärkere überlebt". Was heißt, dass eine an ihre Umwelt besser angepasste Art kaum oder auch fast gar nicht ausstirbt, z.B. das Krokodil, welches in seiner Form seit fast 200 Millionen Jahren existiert.
Jedoch bin ich der Meinung, dass die immer mehr ansteigende Aussterberate auf jeden Fall auf das Konto der Menschen geht.
Durch die Jagd und die Zerstörung vieler Lebensräume, durch den Kauf und Verkauf/ Konsum von bspw. unnötiger Dinge wie Tigerpelze, Robbenfleisch, Elfenbein, Kaviar, usw., durch die Geldgier und die Dummheit, die viele Menschen belastet, dadurch dass viele Menschen einfach nicht in der Lage sind die Ausmaße ihres Handelns auf die Umwelt zu erahnen, kommt es meiner Meinung nach zu diesem Massenaussterben.
Außerdem hat das Aussterben einer Art, verheerende Auswirkungen auf das umliegende Ökosystem. Wenn z.B. der Lachs aussterben würde, würden vielen anderen Arten, wie Bären, ein Grundnahrungsmittel fehlen, was zur Folge hat, das auch sie nicht mehr überlebensfähig wären.
Ich denke, dass es noch eine Zukunft für die bedrohten Arten der Welt geben muss! Es gibt auch schon viele Lösungsansätze, wie z.B. die Herstellung von Kunstpelzen, Ökotourismus oder nachhaltiger Fischfang.

Okay das wars erstmal (;
08.02.2010
Franzi hat geschrieben:
Wow, ein toller Bericht, auch wenn er einen traurig macht... Ich denke der Mensch hat (leider) auf jeden Fall einen großen Anteil am Aussterben vieler Arten, weil wir einfach zu oft unbedacht und nur auf den eigenen Profit bedacht handeln... Trotzdem sollten wir nicht die Hoffnung aufgeben dass wir noch viele Arten retten können!:)
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