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© Alexei Ebel / WWF-Canon
AUSGEROTTET: Der Dodo war nur 173 Jahre bis zu seinem Aussterben bekannt


von MaRyLoU
16.02.2011
78 P
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Das Aussterben des Dodos zeigt die Missachtung der Tiere durch den Menschen.Der Dodo wurde 1507 auf den inseln im indischen Ozean gefunden.Der Dodo ist ein Vogel der nciht fliegen kann.Er hat Stummelflügel und wog 23kg.Dadurch war eine Flcuht vor den Seefahrern unmöglich. Der Dodo wurde zum "Vergnügen" und zum Verzehr getötet: 1680 war er ausgestorben.Gerade mal 73 jahre war er den menschen bekannt und das er entdeckt wurde war sein Untergang.

Ein schöner Schreck fuhr den Wissenschaftlern in die Glieder, als die Nachricht vom Verschwinden der  Dodo-Arten bekannt wurde. Denn man besaß außer den rund 125 Gemälden und Radierungen nur einen einzigen ausgestopften Dodo und sonst nichts. Doch der Schreck währte nicht lange. In den Jahren 1691 bis 1693 fahndete ein französischer Kolonist, François Leguat, auf den drei Inseln nach Dodo-Resten — vergeblich, was Mauritius und Réunion betraf, aber erfolgreich, was das kleine Eiland Rodriguez anbelangte. Der merkwürdigste Vogel dieser Insel, schreibt er in seinem Bericht, ist der Einsiedler oder Solitär, der so heißt, weil man ihn selten in Gesellschaft, sondern meist allein findet, obwohl er häufig vorkommt. Das Männchen ist grau und braun, fast metergroß und wiegt bis zu 45 Pfund, es hat Füße wie ein Truthahn und ebenso einen ähnlichen Schnabel, wenn auch etwas stärker gekrümmt. Der Schwanz ist ganz verkümmert, die hintere Körpergegend abschüssig wie die Kruppe eines Pferdes. Der Vogel kann seine Flügel zum Flug nicht verwenden, wohl aber zum Kampfe, denn er besitzt dort einen Knochen von der Größe einer Musketenkugel, mit dem er den Gegner zu schlagen pflegt. Vom März bis zum September sind die Vögel fett und außerordentlich wohlschmeckend. Alles in allem — auch dieser Vogel mußte ein Dodo sein.

Ein Bild von einem Dodo

Außer Leguat hat kein Naturforscher den Solitär je gesehen; nicht einer ist nach Europa gebracht oder gar gemalt worden. Wann der Vogel ausstarb, weiß man nicht — vermutlich gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Dennoch ist gerade er heute noch relativ häufig in den Museen und wissenschaftlichen Sammlungen vertreten, denn spätere Grabungen auf Rodriguez haben eine ganze Anzahl von Einsiedlerknochen und auch einige vollständige Skelette ans Licht befördert.

So einfach ist das menschliche Verdrängen,nicht wahr?Ein Vogel ist weg? Naja,egal,hier gibt auch noch einen anderen ähnlichen.Irgendwie ist das traurig...

 

Quellen: Bild www.jadu.de/dodo/dodohaus/vogel/bild/dodo_psk.gif  Text: Enzyklöpadie der tiere und  www.jadu.de/dodo

 

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Kommentare (7)
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17.02.2011
sternchen1 hat geschrieben:
@ marcelB ja gab es

solche geschichten finde ich immer total traurig, es ist so unnötig diese vögel auszurotten.
mir ist noch ein ähnlicher fall bekannt, auch wenn es diesmal keinen vogel betrifft. die stellersche seekuh wurde 1741 im nördlichen pazifik entdeckt und war schon 1768 von jägern ausgerottet, also in nur 27 jahren.
17.02.2011
MarcelB hat geschrieben:
gabs nicht mal n Pokemon, was Dodo hieß?? :PP
17.02.2011
MarcelB hat geschrieben:
Echt traurig ;(
Ich hab mal gelesen, dass es auf Mauritius einen Baum gab, der sich ausschließlich durch den Kot vom Dodo fortpflanzen kann! Es wäre sogar kein Einzelfall, wenn das wahr wäre..
alles ist miteinander vernetzt die Natur ist komplex und voller Abhängigkeiten, die kleinste Veränderung kann schon enorme Folgen haben...und wir Menschen sind mittendrin und leben wie es uns gefällt :/
Achja: Wie es die anderen schon sagten: Nettes selbst gezeichnetes Bild! :D
17.02.2011
Janine hat geschrieben:
Flugunfähige Vögel haben es meist doppelt schwer. Erstens können sie nicht wegfliegen und zweitens sind sie meist so gewaltig, dass sie entweder nicht schnell rennen können, oder selbst in der Ferne noch leicht auszumachen sind. Danke für deinen Bericht! Und deine Zeichnung ist wirklich super! So wie dem Dodo erging es auch dem Moa auf Neuseeland. Wenn Vögel in einem isolierten Lebensraum, zum Beispiel einer Insel, keine Feinde haben, dann passiert es öfter, dass sie ihre Flugfähigkeit verlieren. Das wird ihnen dann bei der Ankunft von neuen Arten zum Verhängnis. Auch der Kiwi in Neuseeland hat zur Zeit stark zu kämpfen, weil die zur Jagd eingeführten Possums den Kiwi aus seinem Lebensraum verdrängen. Zum Glück gibt es mittlerweile Menschen, die sich für seinen Erhalt einsetzen. 
17.02.2011
LaLoba hat geschrieben:
Du bist echt künstlerisch begabt ;-) Toller Bericht! Das ist echt traurig. Jetzt ist es eben an uns, so was zukünftik so weit es geht zu verhindern!
16.02.2011
MaRyLoU hat geschrieben:
danke und ja habe ich ^^
16.02.2011
Stoffie hat geschrieben:
danke für den bericht! :)
hast du das bild selbst gezeichnet? echt toll!
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