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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Astronomie und Umwelt - Wie passt das zusammen ?


von Stefan99
26.01.2016
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Die Astronomie ist ein wunderschönes Hobby, dies merkt man besonders Nachts unterm Sternenhimmel. Auch sich für die Umwelt einzusetzen ist ein sehr schönes Hobby, denn man tut der Natur etwas gutes.

 

Doch wie passt beides zusammen ? 

 

In der Astronomie beschäftige ich mich (um es grob zu sagen) mit allem was sich im Weltraum befindet. Direkt an dieser Stelle wären wir auch schon an der ersten (nicht alltäglichen) Stelle: 

Dem Weltraumschrott 

Der Weltraumschrott hat auch Auswirkungen auf die unsere Umwelt, da nämlich ab und zu auch mal ältere (nicht mehr funktionsfähige) Satelliten auf die Erde fallen. Glücklicherweise verglühen die meisten in der Erdatmosphäre, aber es gibt auch Teile die nicht vollständig verglühen und auf die Erde hinab fallen. Bis jetzt wurde noch nie jemand verletzt, jedoch befinden sich mehr als 6000 Tonnen Weltraumschrott im All die für uns in Zukunft  zur Gefahr werden könnten! Doch es gibt bereits Einrichtungen der Nasa, die uns vor solchen Gefahren aus dem All warnen sollen. Es sind Ebenfalls Satelliten Profjekte geplant, wo die Satteliten im all (z.B durch einen sehr starken Laser) zertrümmert werden (so das die Teile klein genung sind um vollständig in der Erdatmospähre zu verbrennen) oder auf eine Bahn gelenkt werden wo sie dann sicher in der Erdatmosphäre verbrennen. 

 

Nun möchte ich aber ein eher Alltägliches Problem in der Astronomie ansprechen, das ebenfalls viel mit der Umwelt zu tun hat: 

Die Lichtverschmutzung

Jede Nacht hindert diese viele Menschen daran den Sternenhimmel zu beobachten. Die meisten Hobby Astronomen stört sie aber ganz besonders, weil sie der Umwelt enorm schadet. Viele Lichter werden heut zu Tage falsch eingesetzt, so dass ein großer Teil nach Oben entweicht und den Nachthimmel erhellt (ganz besonders kann man dieses Phänomen an Straßenlaternen erkennen!). Dieses Licht stört Zugvögel und Nachtaktive Tiere besonders. Einige Hobby Astronomen haben darauf hin beschlossen vereine zu gründen um dieses Problem zu beseitigen, so enstanden z.B die Sterneparks Rhön oder der im Harz (es gibt aber noch ein paar mehr)  :) 

Aber auch durch Projekte wie die Earthhour oder durch Apps wie "Verlust der Nacht" (für Apple, bei Android heißt sie "Loss of the Night"), wird auf dieses Problem aufmerksam gemacht und das Ausmaß gemessen :)

 

Zum Schluss kommen wir zu einem alltäglichen Problem das mich immer am meisten aufregt: 

Der vergessene Müll 

Öfters wenn ich Nachts an dunkle Orte gehe, um die bestmöglichen Beobachtungsbedigungen zu haben, kann es passieren das dort (Plastik-) Müll liegt den zuvor jemand vergessen hat. Dies ärgert mich total ... Meistens sammle ich diesen dann auf und tu ihn in den nächstgelegenen Mülleimer. Trotzdem frage ich mich: Wenn die Leute schon essen mit in die Natur nehmen müssen, warum tun diese das dann nicht einfach in wiederverwendbaren Boxen ? So ensteht kein Müll um den man sich kümmern müsste und man tut der Natur etwas gutes :)

 

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die nächtlichen Probleme eines Hobby Astronomen geben und euch den Zusammenhang der Probleme mit der Umwelt gut erklären :)

 

Am Ende dieses Berichts möchte ich euch noch eins Fragen was mich persönlich immer sehr interessiert: 

Was für Tieren seid ihr schonmal in der Nacht begegnet ? :) 

Bei mir waren es bis jetzt vielen Katzen, Fledermäusen und einem Waschbären :)

 

Grüße 

Stefan 

 

P.S: Ich finde es übrigens echt Klasse das sich die WWF Jugend so stark für die Earthhour einsetzt :) 

 

 

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Kommentare (2)
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26.01.2016
Hummelelfe hat geschrieben:
Danke für den Bericht :)
26.01.2016
JohannaKaucher hat geschrieben:
Schöner Bericht. Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Lichtverschmutzung einsetzten. Ich habe nachts schon Fledermäuse, Katzen, Hunde, Kaninchen und Rehe(morgens, da war es nicht mehr ganz dunkel) gesehen.
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