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Artenschutz - Fehlanzeige


von greensara
22.02.2010
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Trotz der 2007 beschlossenen "Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt" der Bundesregierung lassen viele Bundesländer den Artenschutz schleifen. Dies teilten die Umweltschutzorganisationen BUND und NABU mit. So haben nur wenige Länder eigene Biodiversitätsstrategien gefasst, und diese lassen zudem Inhalte und Zeitvorgaben des Bundes außer Acht. Insbesondere in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels sei ein umfassender Schutz der Biodiversität geboten, so die Organisationen.

"Die Bundesländer haben in Sachen Artenschutz noch viel Nachholbedarf," sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Allein durch die Ausweisung von Schutzgebieten sei noch keine Art und kein Lebensraum gerettet - es fehlen umfassende Konzepte. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger ergänzte: "Nach Angela Merkels schöner Rede zum internationalen Jahr der Biodiversität muss nun das Artensterben tatsächlich gestoppt werden."

Die Bemühungen der Bundesländer - beziehungsweise deren Mangel an Bemühungen - haben die Organisationen in einem Schema nach Ampelfarben eingeordnet. Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen wurden mit "Gelb" bewertet. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhielten nur ein "Rot". Kein Land war im grünen Bereich. Bewertet wurden unter Anderem der Anteil der ausgewiesenen Naturschutzgebiete und der Einsatz von Geldern für Agrarumweltmaßnahmen.

Es muss mehr Geld in die Hand genommen werden, fordern die Organisationen. Innerhalb der nächsten vier Jahre müssten 300 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln investiert werden, von denen ein bedeutsamer Teil aus dem Emissionshandel stammt. Denn Artenschutz ist auch Klimaschutz - so bieten etwa Feuchtgebiete nicht nur unzähligen Tierarten Heimat, sie sind auch Kohlenstoffsenken. Doch deren Anzahl nimmt in Deutschland ebenfalls rapide ab: Von einst etwa 500.000 Hektar Hochmoorfläche in Deutschland sind heute nur noch 30.000 Hektar übrig geblieben.

 

Quelle: wir-klimaretter.de

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Kommentare (3)
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23.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
Und wir an der Uni haben echt Probleme Geld für sinnvolle Forschungsprojekte zu bekommen, die der Natur wirklich was bringen würden! 
23.02.2010
greensara hat geschrieben:
@Urmel: Das war jetzt nur so ne Idee, hab noch keine genauen Vorstellungen...
22.02.2010
greensara hat geschrieben:
Das ist schade, weil es doch so wichtig ist...
Vll sollte man einfach etwas Druck auf die Regierung ausüben, also in Form von Protesten oder Briefen...
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