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© Alexei Ebel / WWF-Canon
April?!


von Franzi
04.05.2009
78 P
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Wer findet sie nicht toll, diese hochsommerlichen Temperaturen? Alle Welt stürmt raus, legt sich in die Sonne, geht schwimmen, grillen... Und klar, auch ich freu mich endlich mal wieder nur im T-Shirt rausgehen zu können. Es wird wieder mehr Fahrrad gefahren, was natürlich auf keinen Fall zu verachten ist. Doch ohne jetzt den Miesepeter spielen zu wollen sollten wir nicht vergessen, dass diese Temperaturen für April absolut nicht normal waren. "April, der macht was er will!" Was ist denn daraus geworden? Schön und gut, jeder will den Sommer so schnell wie möglich, doch was für uns wie einfach nur gute Laune bedeutet, ist für andere eine Katastrophe. Beispielsweise schlüpfen manche Raupen und Insekten Arten durch die Wärme viel schneller, was bedeutet dass sie als Futter für die Vogelbabys, die erst einige Zeit später schlüpfen, nicht mehr in Frage kommen. Die können dann sehen wo sie was zu fressen herbekommen! Dieser April war sogar noch heißer als der letztes Jahr, und der wurde damals schon als Rekord bezeichnet!

Das gute Wetter hat noch einen negativen Nebeneffekt: Klimawandelskeptiker fühlen sich in ihrer (absolut hirnrissigen) Argumentation bestätigt, dass das alles doch eine gute Seite habe. So hat zum Beispiel letztens eine Bekannte von mir doch tatsächlich behauptet, sie hätte nichts gegen die Klimaerwärmung, würde sie sogar BEFÜRWORTEN, da sie dann das ganze Jahr über gutes Wetter hätte und vielleicht sogar Tropische Pflanzen in ihrem Garten würde anbauen können. Mir ist vor lauter Unverständnis die Kinnlade runtergfallen. Leider sind viele menschen in unserer Gesellschaft immer noch dermaßen uniformiert und vor allem desinteressiert in dererlei Themen, dass sie die wahren Folgen des Klimawandels gar nicht beurteilen können. Und wenn doch, steckt so eine immense Ignoranz dahinter dass es mich graust. Die Industrieländer werden es vermutlich zuletzt zu spüren bekommen, doch auch hier wird es äußerst negative Veränderungen geben wenn wir nichts ändern, wie z.B. Überschwemmungen: Schon jetzt mussten manche Pazifikinseln evakuiert werden weil sie im wahrsten Sinne des Wortes "untergehen". Wie kann man da nur die Dreistigkeit haben zu behaupten das ginge einen ja nichts an solange man gutes Wetter habe?!

Natürlich muss etwas geschehen, das ist klar. Und zu allererst können wir versuchen diesen Menschen begreiflich zu machen was hier eigentlich abgeht. Denn umso mehr alle zusammen arbeiten desto mehr wird passieren.  Und um dabei positiv zu bleiben nicht vergessen das schöne Wetter trotzdem noch zu genießen, wo es jetzt schonmal da ist ;)

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Kommentare (5)
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05.05.2009
Solveig hat geschrieben:
An meiner Schule wird sowieso ziemlich viel diskutiert, aber halt auch oft über die gleichen Themen (Klimawandel und alles was dazu gehört, Schuluniform, Sauberkeit in der Schule). Und darüber wird in allen Fächern (Erdkunde, Englisch, Deutsch, Geschichte) diskutiert, deshalb merk ich schon selber, dass so etwas abstumpft. Ich denke, dass es bei mir besonders extrem mit dem "Müll-einfach-liegen-lassen" ist, weil ich in Italien wohne und auf die deutsche Schule auch Italiener gehen. Die werden sowieso ganz anders erzogen als Deutsche und deshalb kümmern sie sich nicht so um ihre Sachen, wie Deutsche das gewohnt sind. (Ich hoffe, das liest jetzt kein Italiener ;-))
05.05.2009
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Das ist wohl wahr, dass die Menschen "abstumpfen" würden, wenn es Tag für Tag berichtet werden würde. Doch wirkte dein Kommentar verharmlosend (auch, wenn es nicht gewollt war) auf mich.
Das Abstreiten der Schuld der "unschuldigen" Schüler ist kein Einzellfall. Durch Denkweisen, wie (z.B.) "die eine Verpackung macht auch nichts mehr aus", wird die Natur geschändet. Ein jeder Einzelne kann helfen, denn ein Naturschützer ist wenig, zwei mal ein Naturschützer auch, doch tausend mal ein Naturschützer ist schon ein kleiner Ansatz für eine bessere Zukunft.

Mensch, wach auf! - Wir müssen etwas für die Zukunft der Erde machen!
05.05.2009
Solveig hat geschrieben:
Es war nie meine Absicht, irgendwas zu verharmlosen, es tut mir Leid, wenn das so rübergekommen ist. Trotzdem denke ich, dass es nicht besonders viel helfen würde, wenn immer etwas über den Klimawandel in den Nachrichten käme, weil die Leute nach einiger Zeit einfach abstumpfen würden und nicht mehr zuhören würden. Die Leute, die sich für unsere Erde interessieren, wissen schon was zu tun ist und die anderen sind meistens einfach nur blöd und würden es auch nicht lernen, wenn man es ihnen hundertmal am Tag sagt.
Bei mir wird zum Beispiel an der Schule sehr viel über Klima- und Umweltschutz geredet, aber die Schule sieht trotzdem aus wie Sau. Es beschweren sich immer alle darüber, dass es so dreckig ist, aber im Endeffekt behauptet jeder, er hätte noch nie irgendwo Müll liegen gelassen. Ich denke, das Ganze ist ein gesellschaftliches Problem.
04.05.2009
lolfs hat geschrieben:
@ Solveig:
Um eine Lösung zu finden, muss man sich an dem Problem festhalten. Ansonsten sucht man nach einer Lösung zu einem langsam verschwindenden Problem. Wenn man dann das Problem vergessen hat, so empfindet man das Problem, als kein Problem mehr.
Natürlich müssen wir nach Lösungen suchen und den Klimawandel bestmöglichst nutzen. Jedoch darf man das Problem nicht vergessen bzw. verharmlosen, was Du anscheinend machst.

Mensch, wach auf! - Wir müssen etwas für die Zukunft der Erde machen!
04.05.2009
Solveig hat geschrieben:
Ich bin natürlich auch der Meinung, dass der Klimawandel eine Katastrophe für die Welt ist, aber ich denke, man sollte es trotzdem nicht allzu schwarz sehen. Man kann jetzt versuchen den Schadstoffausstoß zu verringern, aber auch das wird für die nächsten 10 Jahre nicht viel nutzen, da dann erst die zur Zeit ausgestoßenen Schadstoffe die Ozonschicht erreichen. Deshalb sollten wir uns nicht bei dem Problem aufhalten, sondern nach einer Lösung suchen, wie wir weniger Schadstoffe ausstoßen können oder wie wir mit dem Klimawandel sinnvoll umgehen können. Dazu gehört auch, sich über das Wetter zu freuen und exotische Pflanzen im Garten anzupflanzen.
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
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