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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Abholzung der Urwälder beeinfllusst Klimawandel


von Wonneknubbel
14.07.2011
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Die Wälder sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems auf
unserer Erde.

Am Anfang schätzte man die gesamte Waldfläche auf der Erde rund 6.2 Milliarden Hektar. Heute zählt man nur noch ca. 3.9 Milliarden Hektar. Durch die massive Abholzung der Wälder (130‘000 km2/Jahr) gelangen pro Jahr über 1.5 Milliarden Tonnen CO₂ in die Atmosphäre. Das ist rund ein Fünftel der jährlichen Kohlendioxid-Belastung weltweit, die der Mensch durch seine verschiedenen Aktivitäten freisetzt. So wird durch die Abholzung unserer Urwälder auch der Klimawandel beeinflusst. Laut Forschungen von Wissenschaftlern wäre das Stoppen der Urwaldzerstörung eine der besten und effektivsten Methoden zur Eindämmung des Klimawandels.

Auswirkungen der Klimaerwärmung sind zum Beispiel:

Gesundheitsrisiken durch die steigenden Lufttemperaturen
• Verbreitung von wärmeliebenden Schädlingen (Zecken, Borkenkäfer) und Krankheitserreger (Malaria)
• Anstieg des Meeresspiegels durch Schmelzungen (Grönland, Gletscher,…) das führt zu Überflutungen und Katastrophen
• Durch die steigenden Lufttemperaturen verändern sich weltweit Verteilung und Ausmass der Niederschläge. Weil wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann, erhöht sich die Verdunstungsrate, was zu schwereren und häufigeren Dürren führen kann.
• Risiken für die Ökosysteme (Ozean, Korallenriffe,…)

Es ist natürlich noch nicht zu spät, die einzigartigen tropischen Regenwälder können gerettet werden. Doch wie kann deren Zerstörung gebremst und letztlich beendet werden? Schließlich wollen folgende Generationen auch noch deren Schönheit bewundern.  

 1. Verbraucherverhalten:

Niemand ändert gerne sein Verhalten beim Einkaufen. Doch genau das ist der erste Schritt, wenn wir Dem Urwald helfen wollen. Denn der eigene Wirkungskreis ist nicht zu unterschätzen.

Oft hört man das Argument: "Ich als einzelner kann doch sowieso nichts ändern an den Fehlern dieser Welt. Wie soll ich denn den Urwald retten?"
Wer das glaubt, darf sich nicht wundern wenn sich tatsächlich nichts ändert.
Martin Luther formulierte das Prinzip Hoffnung treffend: "Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen."

Generell gilt: Entscheiden sich viele Verbraucher dafür, umweltverträglichere Produkte (Recycling-Papier) zu kaufen, entsteht ein Druck auf internationale Handelskonzerne, die letztlich nur daran interessiert sind, mit ihren Produkten Geld zu verdienen.
Werden umweltschädliche Produkte (Frischfaser-Toilettenpapier) nicht mehr von uns gekauft, reagieren die Konzerne und üben Druck auf die Produzenten (Holzindustrie) und Lieferanten (Holzhändler und Holzfäller) vor Ort aus. Im besten Fall würden Produzenten und Lieferanten dann gezwungen, umweltverträgliche Rohstoffe (Plantagenholz, Holz mit FSC-Siegel) zu liefern.

2. Unterstützen von Umweltschutzorganisationen:

Ohne finanzielle Unterstützung kann keine noch so gute Umweltorganisation etwas erreichen.

3. Politik:

Aber nicht alle Probleme können im eigenen Kreis behoben werden.Man muss auch auf die Politik Druck ausüben.

Sie muss vermehrt Anreize setzen und mit Gesetzen und Steuern das Handeln von Bürgern und Unternehmen in die entsprechende Richtung lenken. Politik und Wirtschaft reagieren aber letztlich auf die Interessen der Bürger. Bring also deine Meinung zum Ausdruck und mach der Politik deutlich, dass dir der Schutz der Regenwälder am Herzen liegt.

Je mehr Menschen sich also für den Schutz der Urwälder einsetzen desto eher kann der Urwald bewahrt werden.

Quellenangabe:

www.saar-urwald.de

www.faszination-regenwald.de

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Kommentare (2)
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16.07.2011
FabianN hat geschrieben:
Super Bericht. Und vor allem wichtig, dass jemand dieses bedeutende Thema einmal anspricht. Genau wie du sagst, darf man nicht denken, dass doch die anderen mal anfangen sollen und würde man mitmachen. Man muss selber die Initiative ergreifen und kann so etwas bewirken. Danke.
PS: Hast du vllt noch ne Petition gefunden, wo man für den Regenwald unterschreiben könnte?
14.07.2011
JohannesB hat geschrieben:
Da sprichst Du wichtige Sachen an! Jede(r) einzelne kann und muss etwas tun und seine Macht als Verbraucher und Wähler nutzen. Mit vielen kleinen Einzelschritten können wir nämlich gemeinsam einen großen Schritt in Richtung Wald- und Klimaschutz vorankommen. Danke für Deinen Bericht!
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